4(3
Absorption
verfuhr er ganz, wie im vorigen Falle, nur dafs er mit demSchütteln länger auhielt.
Die Menge von Gas, wclelio das Wasser anfm'mmt, hängtah 1, von der Natur des Gases, 2, vom an fsern Druck, 3,von der Temperatur, 4, von der Gegenwart anderer Gasarten.
Setzen wir letztere drei Umstände gleich, werden z. 15.
die Versuche hei gewöhnlicher Temperatur und gewöhnli-chem Luftdruck mit unvermengtem Gase angcstcllt, so zei-gen die verschiedenen Gasmengen, welche von derselbenMenge Wasser verschluckt werden, den Einflufs an, welchendie Natur der Gase auf ihre Vcrschluckbarkcit durch Wasseräufsert.
Folgende Tabelle enthält die wichtigsten Angaben überdie Vcrschluckbarkcit der Gasarten durch Wasser. Henrystellt scincVcrsuchcbci I 5,5 °C. an; SaussÜre hei J 8 0 II.Davybei 10°, Thomson hei 1 6 0 > Gay-LÜssac bei 20°, Gay-Uissao und Thenctrcl bei 11°. Bei den übrigen ebenfallsbei gewöhnlicher Tcmpieratur Und Luftdruck angestelltcnVersuchen, ist der genauere Temperaturgrad nicht bemerktWorden l ,
1 Mafs Wasser absorbirt Mafse Gas
nach
FluorborongasAmmouiakgas —
Salzsaures Gas ■—-
Fluol’sibichimgas —
Schweflichsaures Gas 20
«.JA
ChloroSydgas “
Cyangas —
Cliiorgas aungef,
llwll’oselensaurcs Gas _
Ilydrothionsaures Gas x
Koiiicnsaures Gas j
Stlckoxydulgas %
Oelerzeugendcs Gas 0,i25
Daltoii, Henry, Sa.ussiire ; Davy
700 J. Davy.780 Thomson.5 i 6 Thomson.265 J Davy33 Th omson.über 7 Stadion.
‘— •— 670
— — 48o
— 43,78 3o
1,08 2,55
3,08
ö,8G
1,06
0,76
ö,i55
4,5 Gay-Lüssac.
iibero Bcr/.r'lins.
3 Gay-Lüssac 31 .Tbenard.
Ö,54
1 Versuche VoU Betger mit Luft, Saüerstofifgas, Wasserstoflgas,Stickgas, Kolilensäurem Gas und.Salpetergas sind wegen der von ihm bc~lolgten ungenauen Methode übergangen worden.