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Ablenkung der Magnetnadel.
Farbe entspricht., am tancliliclistcn, ihm den stärksten, blei-benden, cigcuthiimlichcn Magnetismus zu geben. Ueberund. unter dieser Temperatur mihert sich der Stahl in Bezie-hung auf den Magnetismus mehr dem Verhalten des Bisons.Iler Magnetismus der Leige ist, wie bereits bemerkt worden,im reinen Bisen am stärksten; über seine Intensität im Stahlund Gufscisen giebt Barlow folgende Zahlen an, die eigent-lich nur das Jf erhältnifs zwischen den Tangenten der Ablen-kungswinkel darstellen, welche durch glcichgrofsc Stangen,in die Richtung der magnetischen Neigung gebracht, an einernahen Boussolc bewirkt wurden.
Sclmiiedeisen ..... i t 100
C-ufscisen. 48
Gemeiner Stahl, (Blistcr Steel) weich G7— — .— — gefärbt 5 3
Deutscher Stahl (?) (Shear Steel) weich 5 0.— — — — -— ■— gehärtet 5 3
Gufsstahl (Cast Steel) weich . i . 74— — — — gehärtet ... 49
Es folgt aus diesen Versuchen, dafs d er Afagnetismus derLage desto wirksamer sich erweist, je weicher das Eisen ist,und dafs er in gehärtetem Stahl nur etwa halb so viel Krafterhält, als im Schmiedeisen. Man mufs also die Schnellig-keit, mit welcher er diese Metalle durchdringt, von seinerAnhäufung in denselben unterscheiden: denn Barlow be-hauptet an einem andern Orte ausdrücklich, eine Stahlstaugcvon 3 Fufs Länge so stark gehärtet, als Feuer und Wassercs vermögen, habe ihre Pole nach der Länge mit derselbenSchnelligkeit und Leichtigkeit gewechselt, wie das weichsteEisen 1 , und Emu. fand nach eignen Versuchen ebendasselbe.
Besonders merkwürdig ist das Verhalten des Eisens in ver-schiedenen Gruden der Hitze. Nach Barlow’s Versuchen ver-schwindet der Magnetismus der Lage in der 'Weifsglühhitzegänzlich bei allen Eisen- und Stahlarten. Beim Eisen (mit StahlWurden keine Versuche gemacht) befolgte er während demErkalten folgenden Gang: So wie nach Verlauf von etwadrei Zeitminnten die Weifsglülihitze in das /lellrolhe Glühen
i Essay oh magnetio aUrnctious Iiy P. Barlow. i8a3. 8.