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Ablenkung der Magnetnadel.
fcrnniig vom Compafs zu befestigen, da Is sic den Wnikcl derAblenkung verdoppele, und diese Stelle durch ein Zeichenzu bemerken. Wünscht man nach einiger Zeit wieder dieDeviation zu prüfen, so darf man nur die Richtung der Ma-gnetnadel erst ohne und dann mit der Platte beobachten} derUnterschied giebt. die gesuchte Ablenkung.
Ueberhanpt gebührt Barlow das Verdienst, die Gesetze,nach welchen die Eisenmassen anf die Magnetnadel wirken,am vollständigsten erkannt und entwickelt zu haben, ohnejedoch wie uns scheint in die Natur und das physikalischeVerhalten dieser Wirkung ein gedrungen zu seyn. Wirglauben, zur Erläuterung seiner Entdeckungen noch etwasbeizutragen, wenn wir cs versuchen, unsre Vorstellungsartvon dem eigentlichen Hergang dieser Erscheinungen kürzlichdarzulcgen.
Die Erde ist, gleich einem Magnet, an ihrer Oberflächemit magnetischer Materie geladen, welche zu beiden Seitendes Aequators in zwei entgegengesetzte Magnetismen sichzerlegt. Auf der nördlichen Erdhälfte herrscht derjenigeMagnetismus, welcher das nach Norden gerichtete Ende derMagnetnadel an sich zieht, mithin Südpolarität, auf dcrSiül-hälfte hingegen ist die Eitle nordjiolarisch, d. h. sie zieht dasSüdende der Magnetnadel an. Die Erde wirkt mithin aufdie horizontale und die geneigte Nadel, wie zwei elektrisirteKörper durch Atmospharen-Wirkung auf einander cinlliefsen :die ungleichnamigen Gattungen des El nid ums ziehen sich ge-genseitig an, während dem die gleichnamigen einander ab-stofsen. Anders verhält es sich mit dcmEinflufs, den dieErde aiif einen nicht magnetischen Körper, anf das Eisenausübt. Hier Wirkt sie, wie ein elektrischer Körper auf ei-nen lhni angenäherten, nicht elektrischen Leiter wirkt, näm-lich durch Veflhcilungi Die unsrer arktischen Erdhälfteliiwölinelide Siidpolarität treibt das gleichnamige Fluidum inder Eisenstange nach deni entlegensten Ende, also nach Obenhin, wahrend dem sie die freigcWordcile Nordpölarität derStange nach Unten hinzieht. Daher ist. bei alleii Eisenmas-seit, gleichviel, ob ihre Lange eine verticale oder horizon-tale Lage habe , immer die untere Seite nordpolarisc/n Die-ser Magnetismus aber ist nickt inhärifetid, Sondern wändernd';