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Beilagen.
König, unser allergnädigster Herr, hat an Seinen Freund undBundesgenossen ein allerhöchstes Handschreiben erlassen, zu dessenUeberreichung der Herr Gesandte sich die allerhöchste Erlaubnissdes Kaisers zu erbitten haben wird. Daneben wird der Herr Ge-sandte das im Original beigefügte Schreiben zu übergeben haben,welches rücksichtlich seiner Mission von dem Unterzeichnetenan den Fürsten Schwarzenberg gerichtet ist. Zu seiner Instructionwird der Herr Gesandte sich die beikommende behufige Auf-zeichnung und deren Beilagen, sowie dasjenige gereichen lassen,was ihm dieserhalb mündlich (ausserdem) eröffnet ist. Die Be-richte über den Verlauf und den Erfolg der Sendung sind an desKönigs Majestät zu richten. Die Kosten der Reise, des Aufent-halts am Orte der fraglichen Ausrichtung und die sonstigen damitverbundenen Auslagen sind demnächst berichtlich zu liquidiren.Hannover, 30. October 1850. Königliches Ministerium der aus-wärtigen Angelegenheiten.
A. v. Münchhausen m. p.
II. Handschreiben König Ernst Augusts an Kaiser Franz
Joseph.
Kaiserliche Majestät!
Euer Majestät, hoffe ich, wird gnädig aufnehmen meinen vor-maligen Finanzdirector Grafen Kielmansegg, den ich expresse anEuer Majestät schicke, um Sie und Ihr Ministerium in völligeKenntniss zu bringen von meiner jetzigen Lage und der meinesLandes, indem Euer Majestät haben keinen treueren Anhänger undAlliirten, als ich es bin, und so viel in meinen Kräften war, eszu beweisen; aber leider ist es mir nicht gelungen, alles daszu thun, was ich hätte gewünscht, und was ich wollte. EuerMajestät werden wahrscheinlich gewahr geworden sein, dass ichhabe seit den letzten drei Monaten viel Verdruss und mancheschwere Stunde aushalten müssen mit meinem ehemaligenMinisterio, und sie haben es so weit gebracht, dass ich sie ent-lassen musste, und hoffe, dass mit dem jetzigen Ministerio es mirgelingen wird, nicht nur Ruhe in meinem Lande zu erhalten, aberso viel wie in meinen Kräften ist, Euer Majestät treulich bei-zustehen und in allen möglichen Arten Euer Majestät Gouverne-ment meine Anhänglichkeit zu beweisen. Leider bin ich nicht