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Familien-Chronik der Herren, Freiherren und Grafen von Kielmansegg
Entstehung
Seite
775
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Beilagen.

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Das haben schon viel früher als wir ernste deutsche Ge-schichtsforscher behauptet.

In dem Buche „Die Herzogin von Ahlden, Stammutter derköniglichen Häuser Hannover und Preußen“ 1 ) findet sich eineKritik der „historischen Schriften von Horaz Walpole“ und dortheißt es: „— — Es ist unerklärlich, wie H. Walpole, Sohn desberühmten Ministers Robert Walpole, nachmaligen Lords Oxford,der unter Georg 1. und in den ersten 16 Regierungsjahren Georgs II.als erster Minister dem Geschicke Englands Vorstand und einewesentliche Stütze des Hauses Hannover auf dem Throne Groß-britanniens war, eine feindselige Gesinnung gegen dasselbe Hausdurch mehrere Generationen fortsetzen konnte. Die Spuren hievonfinden sich in den meisten seiner historischen Schriften, nament-lich in der Geschichte der letzten 10 Regierungsjahre Georgs II.und der ersten 10 Regierungsjahre Georgs III. — Wir haben ge-glaubt, diese Betrachtungen dem Versuche vorausschicken zumüssen, mit welchem wir beabsichtigen, Data zu berichtigen, diesich in oben angeführter Schrift finden. —“

Dort heißt es dann weiter: „Man kann es nur für eine bos-hafte, aus Haß gegen die königliche Familie geflossene Verleum-dung erklären, daß er auf das Verhältnis des Königs Georg I.zur Gräfin Kielmannsegge falsches Licht werfen und es andersdarstellen wollte als das eines Bruders zu einer Halbschwester.Die Familie Kielmannsegge hat sich, wegen der Abstammung vonihr, als einer gebornen Gräfin Platen, stets der Gnade und Ge-wogenheit des Hauses Hannover zu erfreuen gehabt und durchErgebenheit und große Dienstleistungen in der militärischen undZivillaufbahn diese zu rechtfertigen gewußt.“

*) Leipzig, T. 0. Weigel, 1852, S. 127.