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Familien-Chronik der Herren, Freiherren und Grafen von Kielmansegg
Entstehung
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aus Holstein.

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sich mit ihm und seiner Familie gern verschwägerte und seinenpolitischen Plänen alle denkbare Unterstützung lieh. Nurkonnte er anfangs die Stände nicht dazu bewegen, die aller-dings sehr beträchtlichen Mittel zur Gründung einer Universitätzu bewilligen. Erst als diese anfingen, sich in dieser Frageetwas gefügiger zu zeigen, ging er als Spezialgesandter seinesHerzogs anfangs 1652 an den kaiserlichen Hof nach Wien,um dort für seine politischen Ziele im allgemeinen Förderungund Unterstützung zu suchen, namentlich aber auch, um denförmlichen kaiserlichen Konsens zur Errichtung einer Universitätzu erwirken. Dieser war im ja schon in Regensburg zugesagtworden. Er erhielt das betreffende Diplom Kaiser Ferdinands III.schon am 28. April.

In Wien hatte er sofort auch die elf Jahre zuvor in Regens-burg mit Heinrich von Kielman, seinem Namensvetter, unddessen Familie angeknüpften Beziehungen wiederaufgenommen.Seit dem Familienpakte von Regensburg betrachtete man sichja als zu einer Familie gehörig. Die aus Westfalen nachÖsterreich gekommenen Kielmans führten aber seit 1626 be-reits das Prädikat „von Kielmansegg“. Dieses erwarb nunauch Johann Adolf für sich und seine Nachkommen, und zwarganz offenbar unter Förderung und im Einverständnis mitHeinrich von Kielmansegg in Wien, weil sein Wappen an dervornehmsten Stelle um jene gekrönte Säule mit dem grünenKranze vermehrt wurde, wie sie von den Wiener Kielmanseggsschon seit der „Wappenbesserung“ von 1632 geführt wurde. 1 )Das betreffende kaiserliche Diplom vom 6. März 1652, welchesJohann Adolf noch während seiner Anwesenheit in Wien aus-gefolgt wurde, ist unter den Beilagen No. III, 4 abgedruckt.In diesem ist die Schreibart des Prädikates „Kielmansseckh“,und dieser hat sich die Familie auch anfangs ziemlich kon-sequent bedient, wenn man auch das zweite s oft wegließ.

domino Johanni Adolpho Kielmanno a Kielmanseck etc. scriptus atqued. XV Octbr. anni 1673 in auditorio majori recitatus a Sim. Henr. Musaeo.Kiloni in 4° p. 14 seq.“

h Siehe oben S. 85 und 193 ff.