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Familien-Chronik der Herren, Freiherren und Grafen von Kielmansegg
Entstehung
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257
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aus Holstein.

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besondere in einem Briefe der Äbtissin, Prinzessin Maria, undder gesamten adeligen Versammlung des Klosters vom August1634 Hans Kielmans Witwe Anna feierlich bestätigt, und daheißt es: „Ihres respective Sehl. Ehemans unndt Vattern eigen-thumbliches Wohn- undt Backhaus mitsambt dazue gehörigenStellen, Platzen unndt Garten, wie nit weniger der Buedenunndt Aussenhaus, so die Wittibe verwichenem Jahre darzuerkaufft unndt von neuwen auffbauwen lassen, — wie auchdie biess dato unndt von vielen Jahren darin gehabte freieBier- unndt Weinschank“ sei „von Ufflagen unndt allen Be-schwerungen eximirt, entfreyet unndt geniesse desshalb eineronstreittigen immunitet.“ Wir haben es hier offenbar mit einemandern, nämlich von Hans Kielmans Vater Peter herstammendenHausbesitze zu tun, als jenem, den ihm seine erste Frau mitin die Ehe gebracht hatte, und der 1636 verkauft wurde. Diesgeht unzweifelhaft auch daraus hervor, daß Hans’ einziger Sohnund Erbe, Johann Adolf, nach vorhandenen Urkunden seinItzehoer Wohnhaus samt Garten, an der Stöhr gelegen, 1637,als er seine Vaterstadt für immer verließ, um 2550 Mark Lübischverkaufte. In eben demselben Jahre dürfte Anna, Hans’ Witwe,gestorben sein. Sie sagt im Jahre zuvor von sich: „zumahl ichnunmehr erlebtes Alters mit Leibsschwachheit beladen, undgrosser Hausshaltung vorzustehen nicht vermagh.“

Aus ihrer Ehe mit Hans Kielman entsprossen nur die zweiKinder, Margarethe, geboren den 3. März 1609, und JohannAdolf, geboren den 15. November 1612.

Fünfte Generation.

Margarethe Kielman vermählte sich mit dem wohl- 75habenden und gelehrten Ratsherrn ihrer Vaterstadt, BenedictWasmer, welcher in der holsteinischen Spezialgeschichte nichtunbekannt ist und dessen Stamm in dem adeligen Geschlechteder Herren von Wasmer in Holstein fortblüht. Diese Heiratlegt von dem Ansehen Zeugnis ab, dessen sich ihre Eltern in

Kielmansegg, Familienchronik. 17