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Familien-Chronik der Herren, Freiherren und Grafen von Kielmansegg
Entstehung
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. Die Kielman von Kielmansegg

„sanfft vnd seelig eingeschlaffen, welches geschehen verschinen„Sonntags (den 3. Februar 1633) Morgens zwischen 5. vnd 6Vhr,„als er gelebt 64. Jahr, 1. Monat, 3. Wochen vnd 5. Tag.“

Auf Grund der Worte der vorstehenden Leichenrede, zu-sammengehalten mit dem Umstande, daß Hans Friedrich Kiel-mansegg den evangelischen Bundbrief unterschrieb (vgl. S. 23),dürfte die Annahme berechtigt erscheinen, daß die gesamteFamilie Kielmansegg, also auch jene nach Österreich aus-gewanderten Mitglieder derselben, dem evangelischen Glaubens-bekenntnis zugetan gewesen sind, was auch schon darum Glaubenverdient, weil es eine historische Tatsache ist, daß KaiserFerdinand I. die Anhänger dieser Kirche geradezu begünstigt hat.

Nehmen wir ferner noch Akt von den im Anhänge zurzitierten Leichenrede abgedruckten dreizehn lateinischen Epi-grammen, welche dem Johann Kielman von seinen Freundengewidmet waren unter dem Titel:

LachrymaeAd Tvmvlvm

Nobilissimi, et Magtiifici Viri,

Dr. Iohannis Kielmanni, a Kielmanseck, Iuris Consulti.Trivm Dvcvm, Et Dvarvm Dvcaivs WÜrtemberg: TvtelarivmAdminislrationvm Consiliarii Dexterrimi, Et Intimi,

Evsae Ab Amids, Obitum luctuosum summe dolentibus.

Eine getreue Reproduktion des Johann Kielmansegg dar-stellenden Kupferstiches des Augsburger Meisters Lucas Kilianist beigefügt.

11 Der jüngste Bruder der zwei vorstehend erwähnten warPhilips, über dessen Lebenslauf jedoch nichts erforscht werdenkonnte. Er scheint jung verstorben zu sein.

Fünfte Generation. 1 )

Von dieser Generation, nämlich den elf Kindern deswürttembergischen Geheimrates Johann Kielman von Kiel-

b Nach Ferd. Friedr. Fabers „Württembergischen Familien-Stiftungennebst genealogischen Nachrichten“, I, 64 u. 88; VIII, 68.