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I. Die Kielman von Kielmansegg
licher Feldmarschalleutnant. Ihrer Ehe entsproß nur eine ein-zige, als Kind verstorbene Tochter. 1 ) Mit dem Tode der AnnaSusanna, dessen Zeitpunkt wir nicht festzustellen vermochten,der aber in die Mitte des 17. Jahrhunderts zu setzen sein dürfte,erlosch auch in weiblicher Linie dieser österreichische Zweigder Kielman von Kielmansegg.
B. Jüngerer württembergischer Zweig.
Vierte Generation.
9 Der älteste Sohn des herzoglich wiirttembergischen Hof-medikus Johann Kielman von Kielmansegg war Andreas,der dritte dieses Namens, von dessen Existenz uns zunächst
eine auf ihn und seine Gemahlingeprägte Denkmünze, ein Silbertaler,Kunde gibt. Der Avers zeigt dasWappenbild genau in derselbenGröße und Ausführung, wie neben-stehende Figur, jedoch mit derjahres-zahl 1588 und der Umschrift: Dm.Andre Kielman v. Kielmansegkh., undder Revers die Legende: Anna Kiel-mannin g. Salin v. Hirschperg. mitdem Wappen: 1 und 4, ein nach links gekehrter, aus einerKrone wachsender Hirsch; 2 und 3, in einem durch ein Drei-eck geteilten Felde drei Halbkugeln. Anna dürfte der nochheute in Bayern blühenden Familie der Freiherren und Grafen
b Schwerdling in seiner „Geschichte des Hauses Starhemberg“ be-hauptet ebenso wie auch Hoheneck (II, S. 579), daß ihre einzige Tochterals Kind verstorben sei. Die handschriftliche Notiz (n.-ö. Landesarchiv,Bd. 89, S. 146) Wisgrills, daß diese Tochter, Elisabeth Polyxena Gräfinvon Starhemberg, den Freiherrn Ferdinand Christoph Unverzagt, kaiserl.Kämmerer, n.-ö. Regierungsrat und alsdann n.-ö. Landschafts-Verordneten,Herrn der Herrschaften Ebenfurth und Retz in Niederösterreich, 1661 (?)geheiratet und drei Töchter und einen Sohn gehabt habe, scheint dem-nach falsch zu sein.
SKS