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Familien-Chronik der Herren, Freiherren und Grafen von Kielmansegg
Entstehung
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in Württemberg und Österreich.

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aber auch „Khiielmanti zu Kielmansegg“. 1 ) Dieses Wörtlein„zu“ ließe nun allerdings darauf schließen, daß er sein Schloßin Unter-Waltersdorf gleich nach seiner Erbauung „Kielmans-egg“ benannt hatte.

Daß Andreas K. v. Kielmansegg in Wien als Hofkriegsrat undOberster Feldzeugmeister, dem das gesamte Befestigungswesenin allen kaiserlichen Erblanden unterstand, eine sehr einfluß-reiche Stellung eingenommen hat und auch in seiner Tätigkeit

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von den Zeitgenossen anerkannt wurde, dafür ist ein voll-gültiger Beweis vorhanden, eine Denkmünze, die auf ihn geprägtwurde. Das tat man damals doch nur berühmten Männern. DieseDenkmünze, die uns einen ausdrucksvollen Kopf martialischenCharakters zeigt, ist hieneben in natürlicher Größe abgebildet.

h Eine von ihm an „seinen freundlichen lieben Herrn SchwagerFriedrich Giennger“ ausgestellte Urkunde vom 25. Februar 1586 beginnt:„Ich Anndree Kielmati von Kielmanss Egg auf Höflein, Röm: Kay: Mt: etc.Hof-Khriegs Rath und Obrister Veldt Zeugmaister Aller derselben Khünig-reich, Fürsstenthumb und Lannde“ und ist unterzeichnet: „A. Kielmand. Elter.“ Diese Urkunde befindet sich im freiherrlich von Kielmansegg-schen Familien-Archiv zu Hainstetten in Niederösterreich. Mit „AndreeKhiielmann zu Kielmansegg und Höflein auch Röm. Kay. May. hofkriegs-rath und obrister Zeugmaister“ unterschreibt er als Zeuge und Exekutorzu Wolfsthal den 3. November 1585 Herrn Wilhelm Walterskirchers I.Testament. (Die Walterskirchen zu Wolfsthal, Haag, 1892, I. Band, S. 76und 296.)