in Württemberg und Österreich.
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tember 1578 finden sich unter Nr. I, l und Nr. I, 2 der Bei-lagen abgedruckt.
Vor allem geht aus diesen Urkunden hervor, daß Andreas, 3der ältere dieser Brüder (etwa 1524 geboren), ein bei den vierKaisern: Karl V., Ferdinand I., Maximilian II. und Rudolf II.in hohem Ansehen stehender Mann gewesen ist.
Im Herbst 1550 war er an den Hof des deutschen Königs,Ferdinand I., nach Augsburg gekommen und wurde dort alsHofkammer-Kanzleischreiber angestellt. 1 ) Diesen Dienst scheinter nicht gar lange versehen zu haben, denn im September 1553wird er in Wien von Ferdinand I. „in ansehung seiner unssbisher ertzaigten aufrichtigen, getreuen, vleissigen und willigendienst, von neuem zu unserm diener bestellt, an- und auf-genummen, auf zwei Pferd Besoldung, nämlich auf jedes promonat zehn Gulden rhein. in Münze auszuzahlen“. 2 ) Im Hof-staate erscheint er auch noch im folgenden Jahre unter den„Zweispenig Dienern von Adel“ aufgeführt, soll aber dann,wie Wisgrill erzählt, 1556 Hauptmann der Festung Kufstein inTirol gewesen sein. 1558 erhält er „eine Expectanz umb1000 taller“ 3 ) und zu Beginn des Jahres 1559 finden wir ihn,nachdem er „nun etlich jar her kriegsdienst wider den Turgkengetan“, als Hauptmann in der Zips in Ungarn. 4 ) Im Mai
9 „Mit 10 Gulden Besoldung monatlich.“ (K. u. k. Reichs-Finanz-Archiv: Österr. Gedenkbuch, 66, fol. 313.)
2 ) K. u. k. Reichs-Finanz-Archiv: Österr. Gedenkbuch, 68, fol. 386.
8 ) Die Walterskirchen zu Wolfsthal, Haag, 1892, I, S. 211.
4 ) D. d. Augsburg, 12. April 1559, erklärt Ferdinand 1., daher seinem„Diener und getreuen lieben“ Andreen Khielman an dessen Hauptmanns-sold „im Zips“ laut gethaner Raitung 2250 fl. schuldig geworden sei.Kielman lieh ferner noch 553 fl. 20 kr. dar und bat, daß ihm die 1000 Taler,auf welche er laut Expectanz vom 15. Jänner 1558 Anspruch hat, dazu-geschlagen werden und er auf die ganze Summe mit 5°/ 0 „ain Verwaisung“erhalte; „umb seiner nun etlich jar her getanen aufrichtigen und red-lichen kriegsdienst willen, die er uns wider den erbfeindt christlichennamens, den Turgken, mit getreuem herzen allerunderthänigst erzaigtund bewisen hat“, ist ihm nun, jedoch unter der Bedingung, daß er inden nächsten drei Jahren die Summe nicht fordert und „wenn er bezaltsein will“, ein halbes Jahr zuvor „aufkündet“, diese Summe von 4000 fl.