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Zur Gedächtniss-Feier Sr. Majestät des hochsel. Königs von Preussen Friedrich Wilhelm III : drei Reden
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Aber auch dem bewährten Menschen. K!man durfte Ihn nur sehen in Seiner hohen,edlen schönen Gestalt, würdevoll, kunstlos, eimfach; man durfte nur blicken in Sein ruhiges,treues Auge, um an die Wurde der mensch-lichen Natur zu glauben. Sein Anblick flößteEhrfurcht und Vertrauen ein, und in Wahr-heit, man wußte nicht, ob man in Ihm mehrden König ehren, oder den Menschen liebensollte, so floß beides in Seiner Nähe zusam-men. Beredt, wo es galt und Sein Herzüberfloß, war gewöhnlich Seine Rede abge-brochen, klar, schmucklos, kurz.H Alle leereWortmacherci war Ihm zuwider, dachte manaber über das von Ihm Gehörte später nach,so fand man es, wie die Sprüche der Weisen,tief und gedankenreich. Statt daß die meistenMenschen, namentlich manche hohe Herren,gern scheinen mögen, was sie nicht sind, wollteEr, in der Ihm beiwohnenden Scheu vor Allem,

Lievitss imperstoi'ig.