Der gemeine und gewöhnliche Mensch bleibtdabei mittelmäßig, oder geht als Schwächlingin der Anfechtung unter, da er sie nicht zu er-dulden vermag, und (wie es im Ickten Verseheißt) von seiner eigenen sinnlichen Lustgereizt, gelockt und hingerissen wird. Aberder Bessere, der Mann, wie unser Text ihnnennt, bestehet in der Probe mit männlichemMuthe; er kämpft, er siegt. Im Läuterungs-feuer der Anfechtung fallen die Schlacken derSelbstsucht und Sünde von ihm ab, und imSiege über sich selbst hat er die Welt mitihrer L n st ü b e rwunden. So bewährt sichder große Mann, nnd in seiner Hingabe anGott erringt er die verheißene Krone des Le-bens.
Ja selig ist der Mann, der die Anfechtungerduldet, den» nachdem er bewährt ist,wird er die Krone des Lebens empfangen,welche Gott verheifien hat, denen die ihnlieb haben.
Sehet da, m. Z! das innere und äußereLebensbild unseres nun selig vollendeten Kö-nigs. Eine solche durch schwere Leiden undheiße Prüfungen geläuterte und erkämpfte Krone