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Stätte, an diesem Sarge, wie ein Schwerdtdurch unsere Seele dringt. — Hier stehen wirernst, erschüttert, tiefbewegt; uns ist wie Träu-menden. Wir können's noch nicht fassen wasmit dem Königlichen Hause, und dem ganzenLande geschehen. Die Klagen ertönen ausPalästen und Hütten, von einer Grenze zuranderu. Wir ringen mit unserm Schmerz undhier an dieser Stätte will er uns überwälti-gen! Herr gieb uns des Glaubens Kraft undSieg!
Den Tod eines Königs beweinen wir, dernicht blos unser Beherrscher, der im vollenSinne des Vaterlandes Vater war; dessenreines edles, ausrichtiges, frommes Herz nichtsAnderes kannte, wollte, wünschte, beschlost alsdas Glück und die Wohlfahrt aller Seiner Un-terthanen. Wäre es möglich, Er hätte gernjeden glücklich gemacht. Wenn in unserer Zeitdie heiligen Bande, welche Regenten und Völ-ker verknüpfen, loser und schwächer wurden,oft sogar Gegensätze sich bildeten, so wurdensie in unserm Lande, namentlich seit den letzten25 Jahren, immer inniger und fester, und diebeiden Kräfte „König und Volk und Volk und