man unter dem Namen des Kalibrirens, wovonim folgenden tz gehandelt werden soll.
§. 6.
Um die glcichwcitcn Stücke der Röhren her-aus zu finden, nehme man ein Spitzglas undlasse durch eine Papierdüte mit sehr feiner Oeff-nung eine Parthie reines Quecksilber in dasselbelaufen. Von den von der Hütte gekommenen ohn-gefahr Z Fuß langen Röhren, breche man mit ei-ner Zange die zugestopften Enden ab, setze dasmit Quecksilber gefüllte Glas auf den Fußboden,stelle das eine Ende der Röhre hinein, und saugemit dem Munde am andern Ende, wodurch einStückchen Quecksilbersäule eintreten wird, hütesich aber ja die Zunge an das Röhren endez» bringen, damit nicht Feuchtigkeithinein komme. Durch schnelles Heraushebenwährend des Saugens ist man leicht im Standedie Röhre mit dem eingesaugten Quecksilber in einehorizontale Lage zu bringen. Die in der Röhre be-findliche Quecksilbersäule bringe man durch Auslassenauf die Länge einiger Zolle, messe dieselbe mit demZirkel und lasse sie Länge für Länge durch dieRöhre laufen, welches man durch Neigung der-selben leicht bewerkstelligen kann, messe jede Länge,