gemein einem hollandischen Landmann, CorneliusDrcbbel, zugeschrieben, obgleich einige dieselbe demEnglander Robert Flndd, dem Galliläi, PaulSarpi (Fra Paola) beilegen wolle», und obgleichsich der Arzt Sanctorius in Padua selbst für denErfinder erklärt. Das drebbelsche Thermometerwar, wie jede neue Erfindung, sehr mangelhast. Essdll aus einer Glasröhre mit angeblasener Kugelbestanden haben, welche auf einen gewissen Theilihrer Höhe mit verdünnten, mit aufgelößtem Mes-sing gefärbten Scheidewasser gefüllt, und in eingläsern Gefäß, weiches eine Quantität dieser Flüs-sigkeit enthalten, gestellt gewesen seyn. Auf dasdrebbelsche Thermometer wirkte daher nicht alleindie Warme, sondern auch der Luftdruck; es konntemit keinem andern dieser Art gleiche Grade, wennman deren angebracht hätte, bei gleicher Warmeangeben und der Liquor würde bei mäßiger Kältegefroren seyn.
Diesen Unvollkommenheiten zn begegnenbr achten die Mitglieder der Akademie zu Florenzum das Zahr 1660 die erste Verbesserung diesesInstruments zu wege, welches unter dem Nahmendes florentinischen Thermometers noch jetzt bekanntist. Es besteht aus einer an eine Glasröhre ange-blasenen, mit verdünnten, mit Alkannawurzel ge-