vom heil. Röm. Reich.
84!
puncte i'it. 27 ausführliche Verordnung nach- emmmacica Welscher und Windischer zungen
folget. unterrichtet weroensol!en/lit. zo.
Von den rechten des Pfaltzgraftns bey Es ist eine grosse anzahl gelehrter treffli-
Rhein/ und desHertzogs zu Sachsen und de- cher leute/ die mit ihren anmerckungen diese
renVicariats-gerechtigkeitlu.;. güldene bulla erläutert haben / darunter Ger-
Von vergleichung der Churfürsten mit und lach/ Äuxtorff/ ^lart. Kumelinus, vominicus
gegen andere gemeine Fürsten/ und deren lo- /z.rumXus> GeorgOitrich/^Zohann i^lmnXus^
catwn im gehen/ sitzen und stehen l'it. 6. v. Henrich Günther Ikulcmarius und ande-
Von succeülvn und erdfolge in den weltli- re sich berühmt gemacht,chen Churfürstenthrunern/ als auf welchen die Hiernechst sind die Rapserliche Wahl- DieKaystrk.
Chur-würde hafftet; it. von der Vormund- capimlationes eines der fürtreffiichften Reichs-
schafft derer unmündigen Chur - Printzen fundamental-gesetze/ deren innhalt den Harum
Lit, 7. publicum Impsrü und die maße der Kayserl.
Von dem Könige in Böhmen/ und seiner regierung ziemlich zu erkennen giebt/ und de-
Reichs-genossen fteyheiten l'it. z. reits im nechstvorstehendem stücke eingebracht
Von der Churfürsten fteyheiten/ sonderlich worden,dem privilegio cle non appellanäo ilr. Ii. Aetztwohlbemeldten Herrn l>imnX-i com-
Von deren verfirmmlungen oder Churfür- msntarlus verdienet wohl den preiß/ doch hat
sten-tägen l'it. 12. er des Maximilian! II Rom. Kayserl. Majest.
Von der formul/nach welcher die verkündi- Wahl-capitulstion so wenig alsLolclatt, Lar-
gungs - briefe von Chur - Mayntz an die Her- p-ovius und andere vollkommen gehabt; Herrn
ren Mit-Churfürsten vor der wähl abzufassen/ 5>. 'lbulsmarn aber hat man das wahre und
l'it. 18- dem Pfaitzischen original gleichstimmige exem-
Von denen gewalts - briefen/ mittels wel- Plar zu dancken. Was der amor der grund-
cher der abwesenden Botschafftere sich zu legal- feste wider der Franckfurtsschen ^pitulanoa
mixen haben/'la. ,9. gültigkeit mit in sein sonst nutzliches buch ge-
Von der Churfürsten Vereinigung/ und da- bracht/ ist nie zur conllösraticm kommen/ auch
zu gehörigen hohen befugnißen llc.20. dem hohen Churfürstlichen Collegio nachthei-
Von ordnung der Ertz-Bischöfflichen pro- lig.ceßionen la. 21. Daß man in Teutschland nun von vielen 5s-Von der ordnung/ welche die Churfürsten cutis her/ wegen des land-ftiedens halber / sobey vortragung der Kayserlichen intimen zu viel kostbare und mühsame cousultationes undhalten/ la. 22. fthtüsse gehabt/ zeigt eine unruhige und zerrüt-Von der Ertz-Bischöffe fegen in gegenwart me ^empubl-cam. Wann der alten Teut-eines Kayfers 2z. schen ihre gute sitten auch auf liebe und ein-Von unzercheilbarkeit der Churfürstenthü- gerichtet worden wären/ hätte es gegenmer und primogenitur-wesen/ auch abfindung die ftey-beutereyen und ckK^tloucs kemer ge-derandernChurfürstlichengebrüderundschwe- setze und landfneden bedurstt. Daaberdasstsrn llt.^s. saust-recht emes von chren besten gewohnhei-Von Haltung des Kayserlichen Hofes und 5o- len war /hat es so viel mühe gebraucht/ fiibi-
lenuer proceHiou llt. 26
Von zuricht-und bestellungder Kayserli-chen und Churfürstlichen tafeln und stühle deyeiner Kayserlichen hochzeitlichen gasterey1it.-8-
Welchen materien nachfolgende beygese-tzet worden:
Vom golde/ silber und andern ertzen i'lc. 7.
Von müntzen'rit.io.
ges abzuschaffen. Der erste grund zu diesemheiljamen wefen ist etwaA. 1034 geieget/undsonderlich von der Geistlichkeit viel darzu con-wbulret worden durch auffrichtung der T'rsu-^arum Oomini, wie die colleKores conc-lio-rum melden/ und in dem Päbstüchen rechte
dtts capit. cle Irsu^a öc ?ace in extr^v. com-mun. zu finden. Welcher GDtces-frledehernach etwa A. rc>9^ zufolge des concM
provintzien
Von denen/ welchen als unwürdigen zuNordehaufenA.iiOsPerzurconbrmatmn
lehn eingezogen worden /lit. 14.
Von zusammen-verschwcrungen'5lt. 15.
Von Pfalbürgern lu. 16.
Von befehdungen'ru. 17.
Von dem laster der beleidigten Majestät
l'it. 24.
gediehen.
Dieser gutenintention zu folge/ und damitdas faust-und kolben-rechr abgeschaffct/auch dievielen mein - eyde (denn der GOttes- friedewurde jedesmahl beschworen ) verhütet wur-den/ haben die Kaysere mitzuchunderNelchs-
Von der lehn - taxa und regalien am Kay- Stände den land-ftieden aufgerichtet. Und
serlichen Hofe und vor die erb-amter l'it. 29. dieser doch nicht gnugsam dem übel steuren
Und dann endlich vom gebrauche und noth- konte/ haben sich die Stände unter einander
wendigkeit fremder sprachen im Reiche / in verbunden/ und dem saust - rechte zu begegnen
welchen die Lhur-Printzen auferzogen undun- gesucht/ welches mehr als alle Rcchs-gefitze
terwiesen werden sollen; worbey zu mercken/ praäiicixet wurde. Die Sächsischen Knvfi-r
daß darinnen nicht verordnet / baß sie in der konten das werck nicht heben. Kavftr Cem-
Teutfchen spräche msormixet werden sollen/ rnd 11 griff es besser an/und richtete A. /NZ9
denn diese ihre mutter-sprache lernen sie ohne auf dem Reichs-tage zu Speyer eine contt.tu-
dem von der wiegen an sprechen/ wie aus- tton vom landftieden aus/ undftin Herr fthn
drücküch der text saget; sonderndaß sie index K.Hmxjchui zu Costnitz fünff jähr hernach
irrste Haupt-Handlung. Ooo 00 vie