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Friedrich Leutholfs von Franckenberg Europäischer Herold, Oder Zuverläßige Beschreibung Derer Europäisch-Christlichen Käyserthums, Königreiche, freyer Staaten und Fürstenthümer; Nach ihren Natürlich- und Politischem Zustande, Kriegs- und Friedens- Religions- und weltlichen Verfaßungen : Biß auf dieses 1705 Heil-Jahr
Entstehung
Seite
721
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ietzo/ die andere helffte aber nach des 6e5cmHi Die religion ist Römisch - Catholisch / zuvatern schwester tode sich zueignen wollen / ist welcher sich auch die sünffvorherstehende Graft.<6 noch ungewiß/wie die fache ablausten wird. Hauser bekennen.

Ges dritten AbsatzesWweyundzwanWster Uunct:

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Jeses fürnehme geschlecht eines

alten Teutschen adels ist schon im

eilfften seculc» bey dem thurnierzu Augspurg A. iQZv bekandtworden / in der person HerrnErnperts/ eines stamm-vaters des ge-schlechts/ welcher A. r1z6 todes verfahren/ des-sen enckel Herr Dietrich A. r 18; gestorben/doch von Fr. Runigundett von Vornberg einvater worden Herrn wolffhards/ der viersöhne gehabt/ unter denen Herr Engelhardden stamm fortgesetzte/und mitFr.Veronicenvon Abenfperg zu Randeck Herr Niernerngezeuget/ der Fr.MargaretheneineSuly-burgische erb. tochter geheyrathet und eingroßvarer gewesenHerrnGottfrieds/ welcheran Fr. Erntrauden gebohrne von Oietfurt/eine fruchtbare mutter dreyzehen lebendigerkinder beyderley geschlechts überkommen. Eshat aber von selbigen nur ein söhn gleichesnahmens/ der bey Kayser Carln iv in gros-sen gnaden gestanden/das geschlechte erhalten/und stammet von ihm im achten grad HerrWilhelm IV/ dessen drey söhne nahmentlichAdam/ Johannes und Bernhard im sech-zehenden 5eculo das Freyherrliche axiomserlanget. Unter diesen hat Herr Adam al-lein den männlichen stamm fortgepflantzet/ undist dessen nachenckel Herr Albrecht Fried-rich durch Ihr. ietztregierende Kayserl. Ma-lest. in den Grafenstand lublimiret worden/dessen Herr vater/ Herr Johann Friedrich/hatte ihn mit Fr. Barbaren gebohrner Ba-ronne von Teussel A- 1644 den i z Majigezeuget und A. 1650 in zarter jugend zumNachfolger hinterlassen / worauff er sich A.1666 den 2s Febr. zur gemahlin erkohren Fr.Sophien Louys?»/ Gr. Wolffgang Geor,gens von Castel-Remlingen tochter/ vonwelcher erzwar neun kinder gesehen/ jedochaber sind nach dessen abschied von der welt A.1695 den 7 Nov. nur anictzo im leben (i)Oerhochgebohrne Graf und Herr / Herr Al-brecht Christian / Graf zu wolssstejn/Herr zu Obern Sulyburg und pirbaum/gebohrenden 14 Zun. 1672 und verheyrathetA. 1698 an Frau Augusten Fridericen/Gr.Johann Friedrichs zu Hohenlohe Oerin-gen tochter/ welche ihrer Hochgrafl.Gn.nach-dem sie den 20 Sept. 1699 eines fräuleins

Erste Haupt-Handlung.

Christianen Friedericen genesen/ durch dentodeentraubet worden. (2) Frau SophiaChristiana/gebohren den 24Octobr. 1667und vermahlet an Marckgr. Christian Hein-richen zu Brandenburg «Culmbach 1687.(?) Fraulein Albertina Juliana/ gebohren1669 den zi Octobr.(4)Fräul. Fmederica Flo-rentina/ gebohren den >8 Nov. 1670. (s)Hr.philippFriedrich/ Grafzuwolffstein,gebohren A. 1674 den 7 May.

Der Grafschafft wolWein halben ge-Gräfl.lande.höret das Hochgrafl. Hauß zum Bayrischenkreiß/ als aber A. 1696 Ihr.Churfi.Durchl.zu Bayern um dero damahligen grossen meri-ten willen bey Ihr. Kayserl. Majest. die anwar-tung nicht allein aus die Grasschafft wolff-stein/ sondern auch aufandere lmmeckst-reichs-Grafschafften und guter ausgebeten und erlan-get hatten / beschwerten sich Ihr. Gräfi. Gn.darüber/und sahen die fache also an/daß Ihr.

Kayserl. Majest. in dergleichen wichtigen fa-chen das Churfl. colieZium begrüßen und deroconien8 auswircken sollen.

Die herrschafft Obern,Sulgburg soll et-wa im XIV ieculo durch Fr. Margarethen/

Herrn Albrechte vonSulyburg/ des letzternseines geschlechtes tochter und erbin/ an diesesHauß/ und nahmentlich an Herr wernern/obwohl gedachten stamm-ältesten HerrErnpertens ätneyoten/ gebracht wordenseyn.

Das Grast, wapen bestehet aus einem ein-Wapm.fachen schildlein/ in dessen güldener feldungwegen Sulyburg zweene über einander lauf-fende rothe löwen mit auffgewundenem dop-peltem schwantze zu sehen. Auf diesem schilderuhen zween Helme: Aus dem erstem gekrön-ten entspringet zwischen zween schwaktzen aus-gebreiteten mit güldenen blättern besaeten klü-geln das vorder theil eines gekrönten aufglim-menden güldenen löwens. Der andere Helmführet hals und kopff eines schwachen wolffs/welcher im gelben auffgesperrten rächen einschwaches lamm träget / und mit einem gül-denen Halsbande versehen ist / bezeichnet denWolffsteinischen Helmschmuck. Die helm-decken sind wider den Herolds - brauch gelbund schwach. . .

Die religion der Hoch-Grafl. familie jst Religion«Evangelisch - Lutherisch.

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