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"» ^^ . «-. kbe«Univ«sträe annoch mehrcnthcils mit Ertz -H. in Oesterreich, noch eine z-»ä«mi«,A Lutherischen prof-lloribu- besetzet ist. Zu welche aber nie zu einigem flor und ansehen
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Lutherischen ?ro5clloribus besetzet ist. Zu welche aber nie zu einigem flor und ansehenMölsheim stifftete A.i6c>8 Bisch. Leopold/ gediehen.
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Etztgenanntes Bistthum waranfangs in der stadt Vindo-niffa oder lVindisch in Er-gow; hernach/ als dieser ort. durch die einfalle der Alleman-nier gar sehr beschädiget worden/hatK.clo6o.v-us in Franckreich dasselbige nacherCostanyoder eonttsntiam, eine stadt nach eonltsnrio(^Kloro, Kaysers eonlianuni Vater/ also genen-nel/und amBodensee gelegen/verleget/und mitvielen stattlichen einkünfften begnadiget / wel-ches zu den zeiten des Bisch, gesche-hen. Der erste BischoffdiesesHochstiffts wirdLesw, genennet/ weiter weiß man nicht vielmehr von ihme zu sagen. St. Conrad ge-bohrner Grafzu Altorff/ der A.974 das zeit-liche abgeleget/ hat sein gantz psrnmoniumdem Stiffte zugewandt/ und damit etwa diestelle unter den heiligen verdienet. Bisch.Eberhard/gebohrner Truchses vonWald-purg/ erbauete das schloß Gottlieben / undlöseteviel guter an das Stifft. Jetziger zeitist die auffsicht über dasselbige anbefohlen demTiMit'^ochWÜrdigsten sürsten und Herrn/Johann Francisco Bischoffen zuOmnund Costany/des Heil. Rom. Reichs Fürsten/MM. ^rrnzu Reichenau undOeningen/ ausdem Freyherrlichen geschlechte der SchenckenvonStauffenberg/Herren inAmcrtingen/Hornbach und r0ulff!mgen/ welcher anHrn. Marqvard Rudolffsvon Rodt stel-le im Jul. 1704 zum Bischofs erkohren wor-den.
Mu-W DiesesHochst.ssc ist fast anden ausserstmd«. gräntzen von Teutschland zwischen derSchweitz/ der Land-Vogtey Schwaben/denenFürstenbergischen landen und der GrafschafftTeklenburg zu beyden feiten desBoden-sees li-miret. Dessen vornehmste plätze machen ein guttheilvonCurgöwaus/ und sind solches Al-hausen/ Arbon/ Bermatingen/Btschoffs-5ell/ Bollingen /Ermantingen/Frichbach/Hagenwiel/Horn/ Immerstadt / March,dorff Mersburg amBodenffee/ Münster-lingen/ Ntefra / Romihorn / Salinsach/Schynen / Steckbom/Ulttttgen/Utwel!/u.s.f.
Nicht weniger ist demselbigen durch Bssch.'Iohannsen/ geb. von LVeza / cktpolmon A.1540 das auffeiner Insul gelegene LeneMKi-ner kloster und Frey-Herrschafft Reichenau/welches ihm derbste Abt Marcus vonRnö-Erste Hatlpt-Handlung»
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ringen zwey jähr vorher hatte übergeben müs-sen / auf ewige Zeiten mcorporiret worden.Der stiffter desselben ist der berühmte Fran-cken-König Carl Martel!/ welcher dem Bi-schof zu Melden/8. p7rmini0,A.742 allen Vor-schub gethan. Dieses kloster ist in vorigen zei-.ten so reich und machtig gewesen / daß es mehrals 6OOOO gülden Rheinisch an jahr-renten er-tragen/und haben sich die kloster-lande so weiterstrecket/daß/wenn ein Abt nach Rom gerei-set/er an keinem fremden orte übernachten dörs-fen/ wie sich dann auch dieselbe gräntzen gegenNorden so weil gestrichen haben / daß die stadtUlm und deren gebiete noch darzu gehöret/da-her es auch äives äugi,, oder die reiche Augenennet worden/und haben die ttucks dermas-stn allda lionret/daß dieses kloster ein temin».rmm vieler Teutschen Prälaten und trefflicherleute worden; wie man denn iz Ertz - Bischöffeund Z4 Bischöffe nahmhafft zu machen weiß/welche dieser schulen ihre erziehung und wisten-schafften zu dancken. Oeningen / vormahls ^eine Grafschafft am Bodensee / ist aber hernachzur probstey gemachet/und nebst dem klosterN)a!dsaßen dem Hoch-Stifft Costantz ein-verleibet worden.
Man trifft in diesem Hoch-Stifft ausser dem Nüsse un5Rhein wenig fiüffe an / als die Ach / Sitter. ^Hingegen hat es den berühmten Costniyevsee/welcher/von morgen nach abend zu zu rech-nen/8 biß 9 meilen lang und 2 meilen breit ist.Man theilet ihn in den Ober-oder Bodenseeund den Unter-oder Celler-see / und giebt vor/daß der Rhein im durchhinlauffen sich mit des-sen waffer nicht vermische / sondern seine färbebehalte; dieser see wirdauch so tieff ausgegeben/daß man ihn bey Mersburg kaum mit zoo klaf-tern soll ergründen können.
Wie fruchtbar der boden in diesem Stifft Auchtbar-seyn müsse / erscheinet daraus/daß zu dem beruf-senen Loncillc» A.1417 aufdie6OOOO fremde/hohe und geringe leute/aus der Christenheit zu-sammen kommen/welche an viKusben nicht nurkeinen abgang gehabt / sondern alles wohlfeilhaben erlangen können. Wie denn auch alle-zeit ein Überfluß an fischen/maff-vieh/wein/getraide / kraut/ obst/ u. d. g. küchen - speisenvorhanden.
Das (7olleZium c^nonicorum bestehet aus Dvm^Capl-24 Personen/darunter ihrer 2O nur zu chore ge- ^hen/ die übrigen 4 sind expe^r.ren / und wer-den auch gelehrte oder bürgerliche standes-per-V y sonen/