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vom heil. Röm. Reich.
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es zweytenTitvlslrster Wbsatz:
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DieM Olchem nach führen wir des
Wals bei!igen Rom. Reichs
5<M Ery-und Nischöfse / Aeb-
Mtl. ce/ pröbste und Prälaten
Nicht ein als geistliche ge-l^' furstece standes - personen / welche nachrechtmäßiger wähl oder polwlsrion ihrer ca-pitul/conkrmarioa desPabsts/ Inveüimr desKaysers/conlecr»non und orclinstion die Bi-
schöffliche gewalt bekommen/ und krasse der-selben die jura orälM8 und äloeccksos exercixeNkönnen. Sondern handeln von ihnen in derhohen gualität der Reichs - Stände/ wtesie als hochansehnliche Mitglieder desReichs von dem allerhöchsten ober-haupte derKaiserlichen Maj. und dem Reiche mitRegalien und theils weltlichen rerrNoriisbeliehen/ und auf Reichs - und Kreyß - tagenzur Mitbeobachtung der gemeinen Reichs-wohlsahrt als mit-Irneeelisnten bey demStaat und regiments-form in ihrer maßezu con6^riren sind. Im vorigen stculo wa-ren der Ery-und Bischösfe funffzig an derzahl. Nachdem aber einige von dem Reicheausgezogen und abgerissen / andere KcuUr.li.ret/ andere zu Landsaßen gemacht oder dochzum wenigsten des exercmi ihrer Reichs-Standschaft/so viel die Reichs-undKreyß-täge
betrifft/entsetzet worden: So sind ietzigerzeltmehr nicht als zween Ery - Bischöfse/nemlich Salyburg und Visany / deeHoch - und Deutschmeister ; dann einund zwanyig Btschöffe/ als Vamberg/Würyburg/Worms/ Eichstädt/ Speyer/Strasburg/ Costmy/ Augsburg/Hildes-heim / Paderborn/ Freysingen/ Regens-burg/ Passau/ Tnent/ Briren/ Basel/Lüttich/ Osnabrück/Münster / Lübeckund Chur. Der gefürstetcn Acbte undPrälaten sind zehen : Der Abt zu Fulda/der Abt zu Kempten/ der probst zu Ell.wangen/ der ^mmistrsror der StissteeMurbach und Luders / der ^sohannitcr-Meister/ der ^ämioitkrsror zu Berchtols-gaden / der ^minilil-swr zu pruein undProbst zu Weissenburg/ der Abt zu Sta-blo und Malmedyund der Abt zu Corvey.Diesen Reichs-Fürstenstand nun desto besserzu führen/ mithin auch so wohl die Päbstlichemacht desto besser zu unterstützen/ als das Kay-serliche interesst mitbesördern zu können / istaus Päbstlicher conmvcntz nachgelassen / daßeine person mehr als ein Bischofflhum ver-walten und beherrschen möge ; inmaßen beyChur-Mayntz/ Trier/ Cölln und andern hievonexempel annoch verhanden.
es ersten Msayes
Erster Uunct:
Von
oWrstWm Winden/ dem
crrn Kß-Mschoffe zu Natzburg.
EHerBi^
Aoff zu
! Er erste Nischofsdieseräi-«ces war S. Rupertus/beygenahmt der BayernZlpostel/ welcher A. 616auss ermahnung und vor-sthub des Landes - FürstenTheodonis zu erst eine kirche zu Iuvavia/nachmahlsvon demfluffe Saltza Salyburggenennet/ erbauet. Als aber im folgendenseculo das Christenthum hier und dar im landeverfallen/wurde Bonifacius/oder/ wie etlichewollen/Winfried von Hertzog Uttilo beruf-fen/ vor den schaden Josephs zu sorgen / wel-cher auch solches redlich gethan / und in Bay-ern eine gute kirchen - Verfassung angerichtethaben soll; gestaltetes A.740 in vier baupt-xsrockien/ als Galyburg/ paßau/ Regen-
spurgundFreysingenemgetheilet.Der zehen-de Bischofnach S.Ruperten Arno ist von AsterPabst Leo üimitKays. Carls des Großen ein-willigung zum ersten Ery - Bischofs verord-net/und ihmedas Pallium con5er-ret worden.
Daher findet man auch denftlben unter de-nen Ertz-Bischoffen loco ockavo in dem testa-ment dieses Kaystrs.
Bey gegenwärtiger zeit verwaltet solche Ietzoreq!«»hohe kirchen-würde und Fürstlicbes regiment^A/'A^des Ertz - Stiffts der Hochwürdigste nähme/«Fürst und Herr/ Herr Johann Ernst/^ ^Ery-Bischojszu Salyburg/ des H. Rom.
Reichs Fürst und gebohrner Legat desApostolischen stuhls zu Rom ; S.Hoch-fürstl. Gn. waren zuvor dem Bistthum Se-<kau vorgesetzet und lucceckrttn A. 16L7 den zo
Juni;