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Amalien K.Friedrichs!ü m c^anemarck Ge- ferner zu erweisen willens seynd / nebst ver-mahlin und vierPrintzen hinterlajsin/ nem- schiedenen mehr andern dabey mit amreten-lich Hertz. Christian Ludwigen/ H. Geor- den sonderbaren und msttigen bewegens - urja«ge Wilhelmen / H. Johann Friedrichen chen/ und bevorab den gegenwärtigen zustandundH. Ernst Augusten/welche das unge- des welchen Vaterlandes/ und der Christen-meine glück genoffen / daß sie alle regierende heit in woht-bedachtiiche und reiste erwegungHerren worden; doch erfordert unser vorha- gezogen; also haben wir zu des Heil. Rom.den allhier nur dieses/ daß wir von dem letzten Reichs/ und des gemeinen wesens nutzen undPrintzen bey diesem hohen degre; / nemlich der Wohlstand folgender gestalt uns retolviret/ undclasse derer Chursürsten handeln/ als weicher mit ietzo gedachter beedep Hertzogen Ld. Ld.die hohe würde des neunten Chursürsten- vereinbahret,thums im Heil. Rom. Reiche für sich und sei- i. Erklären wir uns allergnädigst hiemitne hohe aslceNäsmen erworben hat. und versprechen/ daß wir in ansehung vorhin-Es erblickten aber Ihr. Churfürstl. Durch!. berührter vieler und sonderbahrer umstände/Hertz. Ernst Augustus die welt A. 1629 auä) von Jhro Ld. Ld. durch den hierunter^Ernst den IQ Nov. und erhielten A. 1661 nach ver- bemeldten succurs/ u;n das heil. Rom. ReichA»guM. ^Mung des Westphälischen friedens das und die gesamte Christenheit serner erwerben-Bisthoffthum Osnabrück/aus welchem Stif- den großen meriteu/zuförderst aber auch in coa-te sie der Republigue Venedig A. 1668 statt- liäessnon der von denen Chursürsten zu Aug-liche hülffs-völcker nach Candien überließen/ spurg geschehenen/ tristtigen removttrsrwnenauch A. 167s gegen Franckreich mit einem an- und einrathungen bewürcken wollen/daß nach-sehnlichen corpo zu feldegiengen/und die feind- dem des Hertzogen George Wilhelms Ld.liche armee bey Trier aus dem selbe schlagen sich gegen uns erkläret/ es dero bruders Emstshalsten. Nachdem nun dero Herr bruder Augusti Ld. aus freund-brüderlicher liebe undHertz. Johann Friedrich zu Hannover oh- sK-Äicm, und weilen sie keine männliche erbenne männliche Fürsti. erben verstorben/ erbten haben/ zu überlasten / ietztgedachten Hertz,sie das Fürstenthum Calenberg und zugehö- Emsts Augusti Ld. zu Braunschweig-Lüne-rige lande / in welchen sie A. M8Q den 22 bürg/ für sich und dero ^lcenä?nten männli-Oct. die Huldigung einnahmen/haben auch chen geschlechts juxr- vrclinem psimogenirursenach der Hand dem Frantzöischen einbrach in die Chur-würde würcklich erlangen/ und in dieBrabant und am Rhein tapffer abgewehret/ zahl unserer und des Reichs Chursürsten anst-und sich dadurch nebst ihres Hm.bruders Her- und angenommen werde; gestalt wir denntzog George Wilhelms Hochfürftl. Durch!, darüber unser allergnädigstes beeret nicht alleinum das hauß Oesterreich und gantze Teutfch- ertheiiet / sondern auch fernere einstimmungland solcher gestalt verdient gemacht/ daß Ihre der Chursürsten Ld. Ld. Ld. Ld. Ld. Ld.Ld.Kayserl. Maj. sich nicht ungeneigt finden las- alsofort einholen / so dann einen gewissen ter-sen/ ihre Durchl. familie zu der Hochachtung/ minum zur Mvellirur, und förderlichen -srro-in welcher ihre vorfahren die ttemnci gestan- <lu6lion ins Churfürstl. Collegium einsetzen/. den/wieder empor zu bringen/und ihr die und darauff auch weiter darüber tue sp-Churmmde^^ur - würde zu ertheilen; wie denn diese prabsrioa des gesamten Reichs bewürckenankmeft- tractaten schon A. 1690 auff dem Wahltage wollen.
zu Augsburg begonnen/ doch erst A. 1692 den 2. Zu dieser neundten Chur sollen des Her-
22 Mart.zu Wien zur richtigkeit gediehen/und tzogthums Braunschweig-Lüneburg Fürsten-
sind silbige folgendes innhalts: thümer/ Zell / Calenberg und Grubenhagen/
CwMM Mix LEOPOLD von GOt- samt denen dazu gehörigen ^ Grastschafftengnaden Römischer Rapser zc. uhr-
mitKays.Maj.
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künden hiermit/demnach wir auff beschehe-nes allerunterthänigstes ansuchen beydcrregierender gebrüdere/ George Wilhelms. und Emsts Augusti / Hertzogen zu Bremmschweig UNd Lüneburg/ rslpeöiive pvttulirtenBischoffen zu Osnabrück Ld. Ld. nicht alleinallergnädigst uns erinnert/ was wegen der ih-rem Fürstlichen Hause zu cOnferimng dcrChur-
Hoya und Diepholten/auch übrige gedachterbeeder brüder Ld. Ld. zugehörige lande/ämter / städte und pemaenrien ewig undunzertrennlich/ so lange eine ehliche männlichelZelcenclentz von Sr.Ld. Hertz. Ernsts Augustivorhanden/gehören / und unter denen landendieser neunten Chur samt und sonders be-griffen seyn.
g. Wie es mit dem matricular-anschlag die-
würde / bey letzterm wähl - tage zu Augspurg/ sir Chur-lande/ und denen in dem Fürst!. Col-von denendastlbst in person zugegengewesinen legio habenden votis fürohin gehalten wer-Ehursürsten/ und der abwesenden Botschajsten den soll/ bleibet auff der beyden höhern Reichs-und Gesimdtenrcsi,?^'.ve vorgetragen/lecunäi- LoljeAiorum Machten ausgestellet. Gleich-ret/und unftrm allerhöchsteuKayserl.willen und wie iedoch Ihre Ld. verlangen/ daß weilen de-gulbefinden heimgesteiiet worden/sondern auch ro lande allbereit in großem mamcular- an-den ffienclor viess uhra.'tcn Hauses / und die schlag stehen/ es dabey verbleiben/ am'.ebenstsonderbare viele und sehr ersprießliche dienste/ auch ihnen in dem Fürst!. Collegw 2 vota we-welche ermelvter beeder Hertzogen gedrüde- gen der Fürstenthümer Zell und Calenbergre ^d. Ld. dem Heil. Rom. Reich Teutscher gelassen werden möchten; also seynd auch wieNation/ der gesamten wmhen Christenheit/ gnädigst geneigt/ darzu mit unsem «Kc^zzu
und dem gemeinen wesen in kriegs-und ftie- concurfiren. , ^
dens-zeiten in unverbrüchlicher treue/ mit sorg- 4« ^!nd weilen ferner bey teder Chur em ge-fälligstem eyffer/ auch mehrmaliger darse- Wistes Reichs-Ertz-amt und Reichs-instgnetzung ihrer eigenen person / erwiesen / und noch gowiedmet; so ist wegen jenes das amt des' Erste Haupt - Handlung. R r Reichs-