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vom heil. Römischen Reich.
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es wird geschehen können/ auff des allerchrist-liclssrcn Königs kosten der erden gleich gema-cht werden / und nach der Hand von keinemtheil wieder aussgebauet werden» Die schif-sarth auff dem siuß/ und anderer dessen ge-brauch soll beyderseits unterthanen/ oder diesonsten dahin reisen/ schiffen/ oder waarenführen wollen/ vergünstiget seyn/ und soll vonkeinem theil etwas geschehen / wodurch dersiuß abgewendet/ oder dessen lauff und schis-fart / und anderer gebrauch beschwerlicher ge-machet würde/ vielweniger neue zölle/fahrgeld/oder usiagen gefordert/ oder die alte erhöhet/und die schiffe/welche hin und her fahren / ge-zwungen werden/ daß sie an einem ufer mehrals am andern anfahren/ waaren auslegen /und einnehmen müssen/sondern alles das soll ei-nem ieden srey bleiben.
xix. Se. allerchristlichste König!. Maje-stät überlasset auch Sr. Kayserl. Majestät unddem Durchl. hauß Oesterreich die stadt undschloß Frieberg/ und auch die vestung St.Pe-tri/ desgleichenSternvestung/ und alle anderedaselbsten und anderswo durch den Schwartz-wald oder übrigen strich durch Brißgau neu-erbaüete oder verbesserte vestungen/ in demstand/ wie sie ietzo sind / ohne einige demoli-rung oder verstörung/ nebst den dörffern Le-hen/ Metzhausen und Kirchzahrt/ mit allemrecht / wie selbe Se. König!. Majestät durchden Niemwegischen frieden - fchluß abgetre-ten/ und von derselben besessen und gebrauchetworden / wie auch mildem archiv/ und allenschrifften und Urkunden/ so sich bey der einnäh-me daselbsten befunden/ sie mögen noch da-selbsten seyn oder anders wohin bracht wor-den; doch soll dem Bischoffthum Constantz daskirchen-rechtund andere gcrechtigkeit und an-kommen unversehrt bleiben.
xx. Gleicher gestalt giebt Se. allerchrist-lichste Majestät Ihro Kayserl. Majestät unddem hauß Oesterreich das gantze Brisach imjetzigen stand/ mit denproviant-hausern/ Ma-gazinen/ vestungen/ wallen / mauren/ thür-men/ und andern / so wohl gemeinen/ als ab-sonderlichen gebauen / auch mit allen rechterfeiten des Rheins gelegenen zubehorungen;was aber lincker selten des Rheins biß an dievestung Monier lieget/ soll dem allerchristiicd-sten Könige bleiben. Die Neustadt aber/ soauffder lincken seilen des Rheins ist/wie auchdie brücken/ und die auff die Rhein-Insul ge-bauete schantz/sollen gantzlich demolirt/ undder erden gleich gemachet / und von keinemtheil wieder aussgebauet werden. Im übri-gen soll die bey der stadt Straßburg abgere-dete fteyheit/ von Brisach wegzuziehen/ vor hie-her wiederholt gehalten werden.
xxi. Vorben anter Ihro Kayscrl. Majestätvon der allerchristl. Königl.Majest. hinwiederabgetretene orter/stadte/schlösscr und vestungenwerden mit dem gantzen land/ an - und zugehörohne eintzige relörvstion, ausnahm und vorbe-halt/lreuiich und ohneverschub / hindernißundvorwalw denjenigen/welche nach der sriedens-ratlkcation von Sr.Kayserl. Majest. darzu ver-ordnet/ und absonderlich benahmet wordensind/ und deßwegen denen zu räumung der örterverordneten Frantzöischen Obersten/ Guberna-
toren und bedienten beglaubten schein beybrachthaben/rellituirtund gcgeben/dergcstalt/daß be-sagte stadte/schlöffer/ vestungen und örter mitallen vorzüglichen rechten/ Nutzbarkeiten/ ein-kommens und Nießbrauch/und allen daselbstenenthaltenen in gcrechtigkeit wirklichen besitz/und allen gewalt und Hoheit Sr. KayserlichenMajestät und dem hauß Oesterreich wiederzu-kommen/ und bey demselben biß zu ewigen zel-ten bleiben/ gleichwie sievormahlsdemselbenzugestanden / und von Sr. auerchristlichstenKöniglichen Majestät bißhero besessen worden/welches zu verstehen/ daß die Cron Frankreichan besagte orte und landschafften gar kein rechtund sorderung haben / noch derselben vorbehal-ten seyn soll. Und sollen auch ferner wegen er-bauung der vestungen/und anderer allgemeinenund besondern gebauen keine kosten noch aus-lasen gefordert werden / auch die völlige ein-räumung innerhalb zo tagen nach erfolgter frie-dens-r-miicZtion geschehen/und aus keinerlei)ursach verschoben werden / also daß die Fran-tzöische bcsatzung von dannen aisofort/ ohne allebeschwerung/schaden und ungemach/ die denbürgern und inwohnern/und allen andern Oe--sterreichischen unterthanen/unter dem vorwandeiner schuldforderung oder prcewnllc>n, köntenzuZefüget werden/ abziehen soll. So soll auchdenen Frantzöischen soldaten untersaget seyn/indenen orten/so geräumet werden sollen/undSr.allerchristlichsten Königlichen Majestät nichtMehr angehören / ferner sich aufzuhalten undwimer-quartier zu nehmen/sondern sollen gehal-ten seyn /von dannen unverwandtes fußes indie Frantzöische eigenthümliche lande zu ge-hen.
xxil. Auff eben diese art soll Sr. Kayserl»Majestät und dem H. Römischen Reich dievestung Philivpsburg unverletzt mit allen rech-ter seits Rhein anhangenden wercken und al-tem kriegs-geschütz/welches zeit der letzten ein-nähme daselbsten gefunden worden/ wiederge-geben werden/ doch mit vorbehält desBischoff-thums Speyers dahabenden rechten / und solldeßwegen der vierdte artickul des Nimwegi-schen ftiedens ausdrücklich hieher wiederholetseyn. Die auff der lincken feiten des Rheinsauffgebauete schantz/und die nach der von demallerchristlichsten Könige bcschehenen einnähmeerbauete brücken/ sollen demolirt und abge-worffen werden.
xxi iu Der allerchristlichste König wird da-hin trachten/ daß die schantzen auff der rechtenfeiten der vestung Hünningen/ und auffderRhein-Insu!/ auff dessen kosten rasirtunddeverden gleich gemacht werden/ und soll der grundmit den gebauen dem hauß Baaden wieder-gegeben/ auch die daselbst verfertigte Rhein-brücken abgeworffm werden.
XXI V. Die auff rechter seilen der vestungFort-Louis auffgeworffene schantz soll gleichermaßen demolirt/ und die vestung nebst der In-sul Sr. allerchristlichsten Königl.Majest.blei-ben/ der boden aber der rumirten schantzennebst denen gebauen dem Herrn Marg-Gra-fen zu Baden wieder reMwirt werden; Sosoll auch dasjenige theil der brücken/ welchesvon der Insu! dahin gehet/ abgeworffen/ undvon keinem theil wieder erbauet werden.
K z - xxv.Es