XXIII
S. 1599 Rector Joachim Tanck. In B' und B" gleich, sehr einfach gehalten. Eintragungvon der Hand des Rectors.
W. 1599 Rector Matthaeus Dresser. In B' und B" gleich, sehr einfach, von der Ilanddes Rectors.
S. 1600 Rector Andreas Doerer. Iu B' und B" gleich, sehr einfach, von der Handdes Rectors.
W. 1600 Rector Georg Weinrich. In B' und B" gleich, sehr einfach, von der Handdes Rectors.
2. Die Handschriften B 7. Mit dem Wintersemester 1600 schließen B' und B" ab.Die folgenden Immatrikulationen sind uns ebenfalls in doppelter Ueberlieferung erhalten, in den zweiHandschriften des Universitätsarchivs, die die Signatur von neuerer Hand B 7 a Sommersemester 1601bis Wintersemester 1626/27 uudB7 b 1601—1627 tragen.
B7 a in stark beschädigtem Einband. Die früher vorhanden gewesenen metallenen Beschlägeund Buckel und eine der beiden Schließen sind verloren gegangen. Die Holzdeckel des Einbandessind mit Pergament überzogen. Auf der Vorderseite sind, dem Rande parallel laufend, sechsRenaissanceleistcn eingeprägt. Zwischen den oberen findet sich in Golddruck die Angabe desRectorates, mit dem die Inscriptionen beginnen: „Rectore Francisco Romano 11 , zwischen den unterender Titel des Rectors: „1. V. Dodore et Professore “. Im Mittelschild großes Wappen in ovaler Um-rahmung mit der Umschrift: „ Wappen des heiligen römischen Reiches in den Ecken darum Gestalten,die als „Pietas“, „Patientia“, „Humanitas“ und „Castitas“ bezeichnet werden. Der in ähnlicher AY eisemit Renaissanceleisten verzierte Rückendeckel weist im ovalen Mittelschild ein Wappen mit der Um-schrift: „Augustus Herzog zu Saxen und Churfurst etc. von Gottes Gnaden“ auf. In den Ecken um denMittelschild ebenfalls Gestalten mit dazu gehörigen Inschriften. Durch Abnutzung des Einbandes istwenig erkennbar. Oben liest man noch: „Spes“, unten „Charitas“. Zwischen den Zierleisten überdem Wappen stehen die Worte: „Anno Domini“, unter dem AA T appen die Jahreszahl „1601“. DieHandschrift enthält 245 numerirte Pergameutblätter, denen noch Blatt 248 folgt. Die Blätter 246und 247 fehlen. Die Pergamentblätter haben eine Höhe von 35 cm und eine Breite von 24 cm.
Auf der Rückseite des Vordcrdcckels sind dieNamen der Rectoren, deren Immatrikulationensich in der Handschrift finden, von alten Händen, wenn auch nicht immer gleichzeitig, sondernwiederholt mehrere von einer Hand, eingetragen worden. Es folgen zwei leere Vorsatzblätter, dannein drittes Blatt, auf dessen Rückseite unter der Jahreszahl 1601 und unter der Inschrift Juramen tumder Eid von 1579 eingetragen worden ist. Dem Eide gegenüber findet sich, eine ganze Seite füllendund sorgfältig ausgeführt, das Schwurbild: Christus am Kreuze, an dessen Fuß ein Schädel mit zweiKnochen und eine Schlange, und auf einem Pfahl, der zur Stütze des Kreuzes neben dessen Fuß indie Erde eingeschlagen worden ist, ein Schmetterling. Rechts neben dem Kreuz das Wappen desErzmarschallamts, der Schild, schwarz und weiß getheilt mit zwei rotlien gekreuzten Schwerternbelegt. Links der Schild des Herzogthums Sachsen, sechs abwechselnd schwarz und goldne Balkenmit grünem Rauten - Schrägbalken. Unter jedem Schild ein silbernes Universitätsscepter. Aufder Rückseite des folgenden Pergamentblattes beginnen die Inscriptionen des Franz Romanus, derdie neue Matrikel anlegte und in der Form, wie sie uns vorliegt, binden ließ.
Die andere Handschrift B 7 b ist der an erster Stelle beschriebenen völlig gleich. Der Einbandist gut erhalten, alle Metallccken, Buckel und die beiden Schließen finden sich noch vor. Sie enthält223 numerirte Pergamentblätter von 34 cm Höhe und 25 cm Breite. Den Inscriptionen gehen auchhier Vorsatzblätter, der Eid und das Schwurblatt voraus.
S. 1600 Rector Franz Romanus. In B7 a und B7 b gleich. Die Semesterüberschrift, dieganze Seite füllend, in Antiqua Kapitale, gold. Die Eintragungen in zwei Columnen, die Kations-überschriften in golduer Antiqua Kapitale in der Columne. Am Schlüsse jeder Nation die Zahl ihrer