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Mitbürger! Wir kennen euch an das offene Ge-ständnis? der sogenannten großen Armee, die sichsolcher Wunderdinge ungescheut rühmt, verwei.sen. Doch nein, die That mag selbst zu eurerUeberzengung reden. Man erinnere sich an diein allen Zeitungen erzählte hyperbolische Rede,womit Napoleon seinem Heer den Zug nachDeutschland, im vorigen August ankündigte.„Mit meiner Rechten, sagte er, will ich den„deutschen Kaiser demürhigcn, und mit der„linken England bändigen." Auf einer Seitesczce ihn sein Glücksstern in den Stand daß erWprt halten konnte. Das Verhängnis? verkette-te Umstünde, die dem Napoleon in das Herzvon Oesterreich den Weg bahnten, in seiner Fausteinen erschütternden Stoß an diese erste deut-sche Macht erleichterten. Hbschon daher einTheil der Erniedrigung Deutschlands abzuleitensey, darüber sind freilich die deutsche» Kopfenicht einig. Der größte Theil der österreichi-schen Erbländer gehört nicht zu Deutschland. —
Jnsoserne wäre denn der lezte Einfall
der Franzosen in die deutschen Staate» der öster-reichischen Monarchie, bei einer ErniedrigungDeutschlands nicht in Anschlag zu bringen.Man richte jedoch den Blick auf die Umstände,welche den französischen Einmarsch in Deutsch,land begleiteten und auf die Folgen des Feldzugsgegen die Ocstcrreicher, so wird das tief gesun-kene Deutschland offen vorausliegcn. Napo-leon führt feine Völker über den Rhein- Oh-ne