INN den früh gcfallnen Jüngling trauern;denn die hohe Pergamos erzittert,nicht umschlossen mehr von Hcldenmauern.
Wir, die Krone feiernd, die, durchwoben ')mit dem reichen Demantschmuck der Thaten,
Friedrich zur Unsterblichkeit erhoben.
Wir, vertrauend deines Stammö Penaten,legen freudig diesen Kranz des Ruhmes,theurcr Schatten! auf des Grabes Stufen,zum Gedächtnis; deines Hcldcnthumes!
Und es tont den Freunden, die dich rufen,aus dem dunkeln Dom weissagend wieder:euch geleiten, junge Waffenbrüder,euch geleiten wcrd' ich zu den Todenfür des Vaterlandes wertsten Boden.
Eure Fahne, wenn die Schlacht sich faltet,euer Stern, wenn sie verfinsternd waltet,werd' ich hell um eure Stirnen schweben;
Euch zum Schilde vor der Ehre Wundenwcrd' ich mannlich eure Brust umgeben;und der Tod, den ich im Kampf gefunden,wird, ein Siegesgott, auf Sonncnwagenvon den Wogen des Triumfs umschlagen,in den Tagen, die unsterblich leben,euch empor zu Friedrichs Thaten heben.
i) Dieses Gedicht wurde in der teutschen Tischgesellschaft vor-gelesen, deren Wahlspruch die preußische Krone! ist.