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Ein göttlich Weib, umwallt vom Silberschleierbewegter Flut, erschien einst eurem Blick.Die Flut zerstoß; vor einem Ungeheuer,
in Blut gebadet, schaudert ihr zurück.Bewahrt, gewarnt, der Vesta reines Feuer!
Gewarnt verehrt das strafende Geschick!Die stille Kraft, Uranien entstammet,wird zum Vulkan, wenn sie in Frevlern flammet.
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Doch daß die Welt verblendet, zwiegespaltct,
den treuen Heerd der Eintracht frech zerbricht,das ist des Geistes, der im Stillen waltet,
das ist des Schicksals Lust und Laune nicht.Der Geist, zu dem ihr fromm die Hände faltet,
ist Fried' und Recht, und sein Gewand ist Licht.Nur wo die Leidenschaft verderblich siedet,im Menschen, wird des Unglücks Pfeil geschmiedet.
Wer Zwietracht sa't, der erntet Dolchesspitzen.
Das Hochgericht erwachst auf Hochverrath.Die Rache rollt, umsprüht von rothen Blitzen,
den heiligen, den unsichtbaren Pfad.Sie stürzt den Typhon von der Götter Sitzen,und ihre Schloßen mahn die erzne Saat.Dann triumphirend wendet die Verklärtesich sanft zu uns mit weggelegtem Schwerte.
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