XIII.
Tyroler Kriegslied.
Am Felsen hallt das Horn der Jagd;
von Waffen wogt das Thal.Der Sohn des Felsen ist erwachtaus seines Kerkers Qual.
Es rollt des Aufruhrs brausend Meer
vom Hochgebirg herabLawinen gleich verderbend her,Tyrannen euch ein Grabt
In Banden kniet dem fremden Herrn
der Teutschen edles Reich.Du, Rhäticn, du stralst, ein Sterp,den Pyrenäen gleich.
Da wohnt der alte freie Mut;
da stürzt ein Heldcnhccr,es stürzt das Volk, und nicht die BrutSoldaten, in die Wehr.
Ob Fürstenhof und Rittcrsitzdie Tapferkeit verbannt,hier fand sie Schwert und Felsgeschützund Mannes-Sinn und Hand.