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Kriegs-Gesänge aus den Jahren 1806 - 1813
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IX.

A n den König.

Ilm z. August isoz.

Entschweb', ein Stral verklärter Begeisterung,dein Blütcnrcich der Tone, mein freudig Lied!Vom Lichtgewand' entwehe Wolklang

lieblich im Säuseln des Schwanenfittigs.

Wen soll die Dichtkunst würdig verherrlichen?Wen von der Welt glorreichen Heroen? wen?die ihrer Brust erfahrner Argo

siegend vertraut in dem Sturm des Zufalls?

Gleich Pyramiden, ewige Zierden, dochauch Kbuigsgräber, welche das Kostlicheder Menschheit unverwest umschließen,irdischer Große bewundert Denkmal?

Vcrkünd' ich froh weltflüchtigcr Hofnungcnaufblühend Land? erklär' ich des Räthsels Sinn,worin die Zukunft ihres Tempels

Heiliges hüllt, wie in dunkle Pfeilschrift?

Umbraust der Vorwclt seliger Eichenhain,bewegt vom Hauch ehrwürdiger Dichtungen,der Gegenwart verpestet Beinhauö,

auf, wie der Klang der Posaune, weckend?

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