VIII.
Eine Geisterstimme.
Me mel -807.
Wendet ihr den Vlick erstaunt nach oben?
fragt bestürzt der Sterne ruhig Licht?wo der Sonnen ewig Gold gewoben,ist die Heimat finstrer Geister nicht.
Schaut hinab des Abgrunds chrne Stufen,
wo den Frevler sein Geschick ergreift,und die Rache zürnend in Vesuvcn
der Vernichtung Flammendolche schleift.
Waö ich bin, vor dem die Welt gezittert?
der vermeßnc Vorwitz träumt genug.Was ich war — vernehmt es; tief erschüttert,daß auch mich der Schoost der Erde trug.
Aus dem Staub' hinauf zu Kbnigsfitzen
zog des Glückes Leichtsinn meine Bahn,meinen Arm bewehrte mit den Blitzeneines Weltgeschicks der feige Wahn.
Dem Betrug' auf Dolch und Gift verschworenweiht' ich frech der Lüg' Altar und Thron,und des bessern Altars Friedens Hören,die verwaisten Schwestcrkünste, flohn.