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Kriegs-Gesänge aus den Jahren 1806 - 1813
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Und sank der Freiheit seliges Eiland, wiePompeji, unter, weil ein Eroberermit Rosseshuf Erdbeben aufwühlt,

Dampf des Verbrechens Vesuv emporwalzt?

Brennt keines Jünglings Hand wie des Scäyola?in dunkler Schlacht kein Auge, wie Herrmanns? keinhochschlagend Herz, das schmachvergiftctnur an den Bissen der Viper ausheilt?

Hinan zu Sternen stiegen der tobten Weltsiegreiche Heiland', Erben des Götterthums,das aus der Augenblicke Staubkorn,

ewiger Tempel Porphyr, emporwächst.

Prometheus trug des Blitzes gezackteil Pfeilim kühnen Arm wolthätig hinab zum Hecrd;versunkner Thicrwelt Ungeheuer

schlug der Alci.de, besprüht von Toden.

Des Lebens Wund' hinblutcnd ergoß des Lichtsheilquellend Gold der Weise von Nazaret,und seines Kreuzes morsche Eedcr

sproß des unsterblichen Trostes Palmlaub.

Kolumbus Ohr vernahm des unendlichenWeltmeeres endlich Brausen; ein Herold schrittdas Morgenroth der Ahndung vor ihm,da er aus Wogen den neuen Tag hob.