Druckschrift 
Kriegs-Gesänge aus den Jahren 1806 - 1813
Seite
7
Einzelbild herunterladen
 

Nie scholl der Schlacht Trommele gerechtem Kampf,nie! Seit des Lebens blühender Genius

das Volk der Wildniß zwang mit OrpheusLeier und menschlicher Sitte Brautschmuck'.

Vollende groß, was weise begonnen. Nachtbedeckt die Zukunft; aber des Wcltgcschickserhabnen Plan zerstört der Staub nicht,welchen das Roß des Erobrers aufstaubt.

Des Friedens süßbetrügcnden Hofnungcnvertraue nicht. Blutrauchendes Eisen nur,kein glattes Ocl wcltklugcr Staatskunst

stillt, wo Napoleon stürmt, die Kriegsflut.

Pultusk und Eylau spater denn Ismailnennt sie die Nachwelt. Grüß' ihn, den heitern Sieg!Um Romanows Paniere wehend,

fleucht er die Adler der neuen Roma.

Dem Blitz des HecrS, dem Sohne des Tanais, ')entgleitet stahlbcflügclter Lanzen Tod,den tapfcrn Phalanx Bonapartens

leuchtend der Flucht und den Pfad des Hades.

Auf, junger Held! sein zürnendes Echo schlagtder Schlacht Gewitter dumpf an die Mauern Wiens.Wie? schwebt nicht auch auf Schwerterspitzen,Enkel Theresens, Theresens Erbtheil?