können; aber man pflegte sich dasselbe erst beim Abgang von der Schule zu nehmen;im derbst ^859 wurde ihr jedoch die Berechtigung zur Grteilung des Zeugnisses ge-nommen; insolge dachen mnsste er noch ans ein halbes j2rinur der Ober-
realschnle in Barmen besuchen, Bann ging er bis August k8O auf die webesehnlein GIberseld. Zu dieser Barmer und Glberfelder Zeit wohnte er bei semen Tantenpdanline und Julie Tpkelskamp. Bach dem Abschied von der lvebeschule trat er beiGebrüder Seltzer in Trefeld ans drei Zahre in die Lehre, ^m Kerbst ^864 bekam
er einen Blntftnrzund lebte infolge-dessen zwei Zahresehrzurüekgezozen,blieb aber in demGeschäft und lernteden Betrieb einessolchen gründlichkennen. Beim Aus-bruch des Kriegest866 meldete ersich beim 2. Bu-sarenregiment Br.kl. in Düsseldorf,wurde dort ange-nommen, aber beider Departemsnts-ersatz - Kommissionin Alörs zur Gr-satz-Beserve ange-schrieben, die be-
Wohnhaus von Julius und Louis Wintgensin iLrefcld,
kanntlich in demKriege nicht zurBerwendung kam.Seit Alartini ^869machte er Bor-bereüungen zurGründung einereiaenen Samtfa-brik und eröffnetedas Geschäft amD Januar ^870.Der Ausbruch desKrieges rief zuersteinige Störung indemselben hervor;aber von Oktoberan ging es destoflotter. Da prin-cipiell nur aller-bestes Allaterialverarbeitet wurde,
so fand sich guter Absatz, und bald waren 300, ja und mehr Stühle beschäftigt.Ostern 187l trat der jüngere Bruder Louis als Tommis ins Geschäft, wurde kurzeZeit nachher Prokurist und am l- Januar ^875 Associö, woraus die bisherige FirmaJulius Mntgens in Gebrüder KAntgens umgeändert wurde. Auch in der Folgezeithatte das Geschäft eins günstige Tntwieklnng, bis l830 sich die Grwägung auf-drängte, ob nicht mechanischer Betrieb aufgenommen werden sollte. Aber stattdessen entschlossen die Brüder sich, die Fabrikation von Seidenplüsch und Samtbandsowie fayonnierte» Samten hinzuzunehmen und haben in dieser IBeise noch bis Tndel89k besonders erfolgreich weiter gearbeitet. Als um diese Zeit die Akode den Saint
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