Neues und altes lDohnhaus von ^ritz N)iutgeus.
Aapitel 15.
Friedrich IDintgens.
erhard Friedrich 2lrilold kviiltgens ist geboreil am B. Oktober 1770V)Alit 6Vz Iahreil trat er im Irühjahr 1777 in die (Quinta des Gyinnasilliilseiil, die, wie schon öfter erwähnt, damals die A-B-T-Schützen aufnahm.Nach drei Iahren wurde er in die Onarta versetzt und 1786 gelangte er in diejdrima. Im April 1787 nahm er mit einer Rede Abschied von der Schule; mitihm sein Alassengenosse Abraham Siebeh der 1785 im Juni dreizehnjährig in diepAima eingetreten war, zusammen mit dem 14jährigen Johann Iriedr, Engelbert Siebel.
Er widmete sich dem Aausmannsstande. vermutlich wird er in Duisburg einedreijährige Lehre durchgemacht und dann zu gleicher Zeit wie sein Bruder Ilorensim Sommer 1790 in die Iremde gezogen sein. Dies letzte ergibt sich aus den lvorten,die er seinein Bruder im Stammbuchs vor der Abreise gewidmet hat. Sie zeigen unseiilen gewissenhasten Jüngling, dessen Sinn aus eruste Dinge gerichtet war. Sie lauten.-Der morgige Tag, lieber Bruder, ist der Scheidungstag, wo wir uns von einemOrte von einander trennen, der für uns Beide gleich wichtig ist, weil wir da dieGrundlage zu unserm künftigen Glück legten. Alein Geschick ruft mich von hier,reitzt mich von Deiner Seite; wir können also nicht mehr in brüderlicher Traulichkeitzusammenleben! Bimm also zum Abschied diesen meinen brüderlichen wohlgemeintenBat! Stets sei Bechtschaffenheit und Tugendliebe der Leitsaden bei allen DeinenHandlungen, und Ehrfurcht vor Dir selbst halte Dich stets von erniedrigender und
') Siehe Seite ,09.
,29