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Geschichte der Familie Wintgens von Wintgenshof zu Duissern bei Duisburg : im Auftrage Julius und Ludwig Wintgens
Entstehung
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das dritte, Maria Anna Selens Tatharina, geb. am 25. März 1767, starb am16. Oktober 1769-

Die beiden ersten Rinder überlebten die Gltern.

n) 2lnna Tharlotta Senrietta Hriderika, geb. den 27. April 1?6t). Siebeiratete gegen Ende der achtziger flabre den Professor der Tlieologie P^lnlipp LudwigAKttzel, geboren 1760 als Sohn des Kastors Karl Ludwig Mutze! in jAeuzlau. Grmar zuerst in Duisburg, dann in Frankfurt a. G. an der Universität, wo er zweimaldas Rektorat bekleidete, später kam er nach Königsberg. Rinder scheinen ans derThe nicht hervorgegangen zu sein.

k) Johann Leonhard VI, geb. 25. Mai 17 62.

Uber seine fugend gibt es keine Aachrichtsn. 1787 mar er Meinhändler inDuisburg, 9 zog aber nach ssiner Derheiratung nach Düsseldorf. Tr heiratete am11. August 1787 Sibvlla Katharina Sermina Zanders aus Düsseldorf. DieKopulation geschah aus unbekannten Gründen auf dem adligen Sause Leuchtenbergbei Raisersmertb in Gegenwart eines Altesten und eines Diakonen aus Düsfeldorf.

sHohaun Leonhard mar sehr wohlhabend durch Trbschast, durch sein Geschäftund durch günstige Ankäufe. Zhm gehörte der Severnicherhof bei Zülpich, den er,wie gesagt wird, kaufte, als die Franzosen die Staatsgüter verschleuderten; durchTrbschast erhielt er den Hinkenberg bei Mickrathberg. Über die Düsseldorfer Derhält-nisfe erfahren wir einiges durch die Aufzeichnungen von Hräulein Ralckhoff. Gr be-wohnte dort ein großes Sans gegenüber dem Vreidenbacher-chof.Auf der dreistöckigenSeite des Sauses sah man die ganze Hlingerstraße hinab, wo ein so großer Saalwar, daß ich einst bei einer fröhlichen Gelegenheit im Kinderwagen, mit Gesang be-gleitet, darin herumgefahren wurde. Au der zweistöckigen Seite hatte man den hohenMall, der damals noch nicht abgetragen war, sondern zur Promenade diente, wennam lauen Sommerabend die Hamilien freundschaftlich vor ihren chausfluren geselligverkehrten. Überhaupt war es hier ein munteres Leben, der Detter und feine Hrauim besten Alter, lebenslustig, reich, schöne Tquipage, viele Landgüter, nahe bei derStadt ein großer Garten mit einer Gartenwohuung, die wir oft aufsuchten; 5 Kinderndie älteste, Minri, damals 5 -) Jahre alt, war ein schönes Mädchen, die etwas jüngereLuise schmächtiger; was mein ganzes cherz gleich anzog, war das 5 monatliche, nied-liche jüngste Kind, Hikchen genannt (Ts stammt der Rericht also aus dem Septemberdes Jahres 1794)- In dem Mintgeuscheu Hamilien- und Freundeskreise herrschteein fröhlicher Ton. Die Medizinalrätin Zander, Schwägerin der Frau Mintgens,war eine schöne, lebendige, interessante Hrauck

Liüliathek des Duisburger Museumsvereius Nr. 588.

2) Irrtümlich statt 6 Jahre.

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