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Geschichte der Familie Wintgens von Wintgenshof zu Duissern bei Duisburg : im Auftrage Julius und Ludwig Wintgens
Entstehung
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kennen; der Berkebr mit vielen fremden, die die Universität nnd der wiedererstehendeBändel nanwntlick nnt den Riederlanden herbeiführte, hatten ihin einen weiten Blickgegeben, so daß er trotz des Mangels an gelehrter Bildung lange Zeit der ersteMann der Btadt war.

Rack dem Tode des Baters hat er zweifellos das Geschäft iibernominen; dader älteste Bruder Thomas in demselben Jahre wie der Bater gestorben war undder nächste, Leonhard, in Düsseldorf lebte. Tr war Tuch-Labrikant und Bändlsr lindhatte dabei einen ossenen Laden.

Als seine Mutter gestorben war, bringt er s6ff5 am 29. Januar im Ratevor.- das elterliche chaus gegen ihm über d. h. nach dem folgenden neben demseinigen gelegen sei in seine chände gekommen; er müßte daher den Vinkel oderTrafiqne fd. h. den offenen Laden) aufgeben oder sein Mohnhaus mit dem dabeigelegenen in eins zusammenziehen, damit darin Baum insbesondere für die Mebstühlsgesunden werde. Tr frage, ob ihm dies zugestanden werde. Dies geschieht mit derBegründung, daß es zum gemeinen Besten diene. Ts war sonst verboten, mehrereBäuser zusammenzuziehen, weil dadurch die Zahl der Mohuungen nnd somit auchder Mache tuenden Bürger verringert wurde. Das chaus lag an der Oberstraßennd ist sehr lange im Besitz der Familie geblieben.

Der Fabrikant hatte damals nicht eine für viele Arbeiter gemeinsame Merk-stätte; das war verboten; um möglichst vielen Bürgern die Selbständigkeit zu be-wahren, war seil Jahrhunderten bestimmt, daß niemand mehr als 4 Getonwe oderTtühle bei sich oder bei fremden haben dürfe; ff der Fabrikant ließ also verhältniß-mäßig wenig in seinem Banse, viel mehr außer dein chause, in der Ttadt, vielfachaber auch in dein nahe gelegenen Auslände, in Kettwig nnd Bolten, weben. Aberimmerhin hatte Mintgens für 4 Mebestühle, so dann für die zu der nicht geringenAckerwirtschaft erforderlichen Acker- nnd Hnhrknechte, für drei Alägde, endlich fürfeine zahlreiche Familie umfangreiche Mohnräume nötig.

Über den Bertrieb der fertigen Maren haben wir leider keine Rachrichten;aber ans den oben erwähnten Berhandlnngen, die sein Bater mit der Ttadt und derKurfürstlichen Regierung geführt hatte, ersehen wir, daß man sich das HerzogtumTIeve von fremden möglichst frei zu halten suchte.

Rebsu dem Betriebe des Tuchgeschäfts war er darauf bedacht, durch Ankaufseinen Grundbesitz zu vermehren. To kaufte er bereits f676 von BürgermeisterTrkenswick zu Orsof einenBongert", für den er als zehnten Pfennig - denn schondamals hatte man in Duisburg Umsatzsteuer und zwar eine recht hohe 50 Dalerbezahlte. Der Trwerbspreis muß also wenigstens 500 Daler betragen haben.

Vergl. Averdunk, Geschichte der 5tadt Duisburg, 5. 55 t f-

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