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Geschichte der Familie Wintgens von Wintgenshof zu Duissern bei Duisburg : im Auftrage Julius und Ludwig Wintgens
Entstehung
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hietz Alnold. dliii 22. Okt. des Lahres s645 wurde er in die (Pniiita des Gpinnasininsausgenommen ; so bezeugt es dos noch seht vorhandene 2llbuiii.' ^.nnolciusB int^sn3, ckolinnnig ^ inkA6N8 eivis l'sukoUuvMnsis kilins, uQQQvuin ssx.Tr war also s659 geboren, da der Vater schon über 50 Jahre alt war. Der Eintrittin die Schule fand nnter dem Rektor bluelinvius punorwus statt. 2lls der Nach-folger desselben, 'valther Biermaii» ans Banan, s650 eintrat, befand sich Arnolderst in der Onarta. Das braucht nicht auszufallen; denn seitdem die Schule imJahre s65c reorganisiert war, wurden in die unterste Klasse, die Guinta die ^.docknrni(so nannle man sie) ausgenommen und vom Deutschlehrer unterrichtet; und erstnach einigen fahren wurde» sie zum Lateinnnterricht in die (Pnarta versetzt. st>52wurde der berühmte Theologe und Philosoph TIauberg (s555 der erste Rektor derUniversität) zum Rektor des Gymnasiums berufen; er fand Arnold in der Tertia vor. Biszum Jahre s665 fehlen dann die Schülerverzeichnisse; da war aber Arnold der Schulelängst entwachsen. Tr studierte Medizin und kehrte als Dr. med. nach Dnisbnrazurück. Am 5. März s625 wurde er zum Stadtmediens ernannt; dabei erbot er sichhin und her den Armen behülslich zu sein,wiewohl man zur Aeit noch nichts zumGehalt setzen könne." Im fügenden Jahre herrschte eine böse Dysenterie in der Stadt,gegen die natürlich allerlei Milse angeboten wurde. Am ich August beschwerte sichDr. Mintgens lind auch Dr. Rarbeck beim Rat, daß ein gewisser Joris sich derKranken annähine und, wie er eidlich bestätigen könne, contraria ordiniert hätte. Tswurde deshalb dem Angeklagten auferlegt, sich bei einem unparteiischen Doktoreraminieren zu lassen und seine Medicamente bekannt zu inachen, inzwischen sich aberin der Stadt dergleichen Behandinngen zu enthalten. kvie er hierin der Gesammt-heit diente, so erbot er sich ein ander Mal beim Rate, das Interesse einiger Un-mündiger beim verkauf einer Apotheke wahr zu nehmen.

Gleich nach dem Tode seines Vetters, des Bürgermeisters Heinrich kvintgens,s524 wurde er in den Rat gewählt. Im Jahre s526 war er bereits Schesse; und baldwurde er mit den wichtigsten Geschäften und Gesandtschaften betraut, und schon war ernahe daran, zum Bürgermeister gewählt zu werden, da wurde er 42 jährig amsc. April st>82 durch eine akute Krankheit dahin gerafft.

Auch in der Kirchengemeinde war er angesehen; schon im Jahre 1524 wurdeer zum Ältesten im Stapelviertel erwäblt; s680 wurde er von der Duisburger TIassezum Mitglied der Generalsynode der Mnde Jülich, Tleoe, Berg und Mark bestimmt,und noch ist seine eigenhändige Unterschrist nnter dein Protokoll der Tagung erhalten:Vv. soolssinE vuisbuvA'snsis ssniov.

Bach allein, was von ihm überliefert ist, müssen wir ihn für einen sehrwohlwollenden, ausgezeichneten Mann halten.