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kelheit in der Physiologie, und Pathologieauf; kurz, die Chymia animalis ist für denphilosophischen Arzt ein durchaus •wesent-licher Theil der Medicin; denn unser Lebenist ja das Resultat einer chemischen, uns jetztnur noch verwickelt scheinenden Operation !So grofs indessen die Fortschritte, die wir3 vorzüglich durch Fourcroy und Vauque-lin darin gemacht haben, auch sind; so wür-den sie gewifs noch glänzender seyn, wärenicht der Wahn fast allgemein, es für Ketze-rey zu halten, wenn die Chemie es wagt,sich mit der Vegetation, Organisation, undAnimalisation der organischen Körper abzu-geben. Dieser Wahn lähmt ihre Thätigkeitzuverläfsig weit mehr, als die angeblich hier-in von der Natur der Kunst vorgezeichnetenGrenzen.
Doch dies sey genug von dem specula-tiven Nutzen der Chemie für die Medicin.An dem practisclren kann wolil Niemand
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