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der Scheidekunst, — der Versüsserin meinesLebens — schon verdanken, und was wirvon ihr noch zu erwarten berechtigt sind.Sie werden dann sich hoffentlich überzeugen,wie fruchtbringend sie für das Individuumund den Staat ist, und wie wesentlich sieeinen Theil der liberalen Erziehung jedesdenkenden Menschen auf ihrem jetzigenStandpuncte ausmachen sollte.
Die Chemie ist nicht mehr jene zerstörende,blos durch Feuer und gewaltsame Destructions-mittel wirkende Kunst. Sie hat sieh den sanf-tem , feinem Operationen der Natur ange-schmiegt; sie hat sich durch die Verfeinerungund Vervielfältigung ihrer Zerlegungsinittelund Werkzeuge auf eine gigantische Höheemporgeschwungen. Ihre Grenzen sind ebenso unübersehbar, wie die der Natur selbst.Sie wirkt im Kleinen, wie jene im Grofsen.Die ganze Werkst'ätte der Natur ist ein grofseschemisches Laboratorium. Alle Körper, Pro-