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Geschichte von Arenberg, Salm und Leyen : 1789 - 1815
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318 Vergebliche Hoffnungen auf Ersatz.

schien mit Rosenstiel übereingekommen zu sein.Es ist nichts sicherer",schrieb i Seybert an Marianne,als daß nach der neuesten Welt-weisheit ganz Europa soll umgewälzt und republikanisiert werden.Hierzu ist es eine der ersten Notwendigkeiten, die Stützen der Throneniederzureißen, und hierin liegt die Hauptursache, warum auf die Ab-tretung des linken Rheinufers so unabweichend gedrungen wird, warumdie weltlichen dadurch Beschädigten auf dieser Rheinseite ersetzt werdensollen. Die Republik wird dadurch nicht nur mächtiger, sondern siebleibt den Zuersetzenden auf dem Nacken. . . ." Um diese Zeit suchteGraf Philipp in den Besitz des Reichslehens Landscron an der Ahrzu kommen, aus das sein Haus seit 12. März 1676 eine kaiserlicheEventualexpektanz hatte; der letzte Besitzer, der kurtriersche GeheimratBenedikt Freiherr von Clodt, starb am 23. März 1798, doch fandensich, als Hofrat Klein den Besitz für Philipp antreten wollte, weiterePrätendenten und schließlich trug der Graf Nesselrode-Grimberg Lands-cron davon

In einem ausführlichenAkt über den Staaten-Status sämtlicherhochgräflich leyenschen Kellereien zum Behuf der Judemnisation1798" 6 wurde der Kapitalwert der Schlösser und Gebäude auf1353 700 Gulden berechnet, die Renten und Gefälle der Kellereienbeliefen sich nach den vorliegenden Berechnungen sehr hoch. Mariannetat vergebens Schritte, um in ihre Güter in den Kantonen Blieskastelund Arneval, wo ihre Saline Rülchingen lag, wieder eingesetzt zuwerden; die Zentralverwaltung des Saardepartements, der Regierungs-kommissar Rudler, der Justizminister lehnten alle Mibnoires dervouvs ciormiridro äo Im ab ebenso erging es ihr später.

Ihrem Sohne war am 3. April in Frankfurt endlich ein ErbgrafErwin geboren worden, in Rastatt machte Rosenstiel Brixius großeHoffnung auf Entschädigungen 5, Philipp rechnete besonders auf Lahrund Gengenbach, diese aber fielen an Baden, und die Schritte derleyenschen Vertreter bei der französischen Gesandtschaft" blieben erfolg-los. Und in Blieskastel hausten die Franzosen als Gebieter, die alles

' Rastatt, 13. März 1788. lO. H.W.)

' H.W. ° H.W.

a H.W.

° Brixius an Marianne, Rastatt, 17. April 1798. (O., e.)

° Rastatt, 16. April und 11. Juli 1733. (O. M 36. L,.L.)