Schritte in Wien.
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bewilligt hatte, aufs Tapet bringen. Ich wünsche allein und ohneUnteilbarkeit im Besitz zu sein, denn die auf den gegenwärtigen Do-mänen lastende Unteilbarkeit zwischen meinem Vetter und mir hat michalle Mißstände daraus fühlen lassen. . . . Wenn ich anderseits alsErsatz für meine gegenwärtigen Besitzungen Entschädigungen erhalte,so würde es mir sehr Passen, wenn man mir dieselben in dem Frank-reich möglichst benachbarten Lande bewilligen mochte. Sie werdenohne Zweifel denken, meine Gegenwart in Wien könnte die guteStimmung zu meinen Gunsten unter den Gesandten der verschiedenenMächte, die ich dort besuchen will, nur vermehren. Ich will imLaufe des nächsten Monats hin." Gleichzeitig teilte Friedrich Zwackhmit, daß Ludwig XVIII. ihm, Friedrich, am 10. August den St.-Ludwigs-Orden verliehen habe. Klaus und von Gärtner (s. S. 238)gaben tröstliche Zusicherungen, der Kongreß werde Gutes bringen,jedoch zweifelte Zwackh an der Restitution der Souveränität; errechnete nur auf die Rettung der 45 000 Frank, die, von der fran-zösischen Regierung festgesetzt, mit Recht und Billigkeit von dem Sou-verän zu zahlen wären, welcher die ordentlichen und außerordentlichenSteuern des Landes, das Friedrich gehört hatte, bezog V
Auf ein Schreiben Steins vom 27. Mai 1814 schrieb ihmFürst Konstantin 2: „In betreff meiner in Brabant sequestriertenGüter ist seitdem noch nichts entschieden worden Man scheintvon feiten des General-Gouvernements an der Frage: ob ichnicht für besagte Güter anderwärts entschädigt worden sei — sichaufzuhalten, wiewohl selbst die Verfügungen der französischen Re-gierung eine solche Vermutung ausschließen. ... Da der zufolgeArt. 32 des Pariser Friedenstraktats statt haben sollende Kongreßin Wien, dem öffentlichen Vernehmen nach, seiner Eröffnung nahe ist,so habe ich meinen ehemaligen Reichshofratsagenten, den Herrn vonPilgram Z bevollmächtigt, um dabei meine Angelegenheiten zu be-sorgen. . . ." Pilgram überreichte am 18. Oktober 1814 Stein die
i Zwackh an Friedrich, Kreuznach, 10. Dezember 1314. (Diktat. S.K.)' Anholt, 1. September 1814. (O. G.St.B.)
° Erst durch Verfügung König Wilhelms I. der Niederlande vom 20. April1815 erhielt er die belgischen Güter wieder; vergebens forderte er von Ludwig XVIII.seine Güter in Frankreich. (Koch, Bd. 6. 1317.)
" David Heinrich Gottfried von Pilgram.
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