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Entschädigungsplan vom 8. Oktober 1802.
tember 1802 demselben zugedachten Einkünfte von kaum 36000 Neichs-talern nicht genügen könnten, und bat die Reichsversammlung um ihreVerlvendung zu besserer Entschädigung. Zwackh lvar in Regcnsburgvoll Eifer, durch Madame de La Luzerne ^ an Laforest empfohlen;Talleyrand schrieb an Laforest 2, er solle Zwackh unterstützen. Moritzmachte seiner Unzufriedenheit, seinem Grolle auf Salm-Salm wieauf Schieß in Briefen an Zwackh Luft 2, während das wild- uudrheingräfliche Haus am I .Oktober durch seine Bevollmächtigten ^ einedetaillierte Darstellung seiner Verluste mit gegenübergestellter Entschä-digung am Reichstage einreichte 2.
Der Entschädigungsplan vom 8. Oktober überwies den Fürstenzu Salm-Salm und -Kyrburg zwei, resp. ein Drittel der fürstbischöflichmünsterschen Ämter Bocholt an der Aa und Ahaus an der Aa und amPregel ° mit ihren Kapiteln, Archidiakonaten, Abteien und Klöstern undzwei Virilstimmen im Reichsfürstcnkollegc; die Rheingrafen erhielten dienicht an Preußen fallenden Neste des münsterschen Amtes Horstmar.
Umsonst war alles Bemühen Zwackhs gewesen, Kyrburg unterFrankreichs Schutz eine Sonderstellung zu verschaffen, Mathieu trumpfteihn ab: „Das sind nur Worte; übrigens sollten sich die Frauen nichtin die Geschäfte mischen; schon lange kennen wir die Jercmiaden derFürstin Mathieu nahm die Handsalbe, doch andere gaben noch mehr;er schrieb den Gesandten Frankreichs, Rußlands und Preußens inRegensburg Gesetze vor, nützte oder schikanierte wie er wollte; weilihm die Grafen Sickiugen und Wartenberg nicht sofort Geld gaben, stricher sie aus seinem zweiten Plane Salm-Salm hatte weit mehr Chance
Wolff, Domkapitular und Wcibbischof von Freising, seit Juni 1802 Domdechant vonRegcnsburg, für Salm-Kyrburg und Dambmanu für die Rhcingrafcn.
^ Freundin von Friedrichs IV. Tanten La Trc'mollle und Croy.
- Paris, 27. Fruktidor X. (14. September 1802). (K. Z.A.)
° z B. Altona, 16. September 1802. >O., e.)
^ Johann Karl Philipp von Niese, Nassau-usingischcr LcgationSrat, rhcin-gräflicher Geheimrat, und Dambmann.
* Am 5. Oktober von Kurmainz zur Diktatur befördert. (K. Z.A.)
° Winkopp gibt, im Gegensätze zu Gaspari, Hoffmann u. a., für beide Ämter23 Quadratmcilen mit 50 286 Einwohnern uud 250000 Gulden Einkünften an.(„Der Rheinische Bund", Bd. 13. Frankfurt 1803.)
^ Zwackh an Amalie, Negensburg, 10. Oktober 1802. (O. S.K.)
s Zwackh an Moritz, Regensburg, 14. Oktober 1802. (Kt., c.) Für dieReisen nach Paris und Negensburg hatte Zwackh 2500 Gulden aufnehmen müssen.