Schritte Salm-Kyrburgö.
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denn wenn das ganze salmische Haus zusammenhängendes Gebietfordere, so kämen nur ganze Bistümer in Frage und solche fielen andie großen Reichsstände. „Unser Los", schrieb Zwackh an die Fürstin„hängt nur von Ihnen, von Ihren Konnexionen und von der Gunstdes Ersten Konsuls ab, der Ihnen persönlich wohl will. Alle an-deren Unterhandlungen tuen dabei nichts; alle Pariser Berichte anmich lehren mich diese Wahrheit. Die kleinen Staaten hängen nurvon der Diskretion der Mächte ab; die entweder von Frankreich odervon Preußen Beschützten werden sich über die ungerechte Beute einesschrecklichen Krieges weniger zu beklagen haben als die anderen."Als Amalie Friedrich Wilhelm III. und Haugwitz abermals um Hilfefür Neffe und Gemahl anging 2, erhielt sie dasselbe Versprechen wiezuvor 2. Sie schrieb auch an Graf Cobcnzl und interessierte den ein-flußreichen kaiserlichen Diplomaten Franz Alban von Schraut (s. S. 15)für Friedrichs Sache. „Unser Los", wiederholte ihr jedoch Zwackh/,„hängt einzig vom guten und wirksamen Willen des Ersten Konsulsund des Ministers Talleyrand ab. Wird Kyrburg nicht durch spe-zielle Begünstigung ausgezeichnet, so werden wir ein beklagenswertesLos mit den anderen Kleinstaaten teilen." Der kyrburgische Vertreterin Rcgensburg, von Wolfs, pflichtete am 27. April der Ansicht Preu-ßens und Bayerns bei, der Kaiser wolle die Einleitung des Friedcns-Werkes in die Wege leiten; in diesem Sinne lautete das Reichsgut-achten vom 30. April. Noch immer war die Pension von 12 000Frank an Friedrich IV. nicht bezahlt, der Finanzminister Gaudinund Talleyrand korrespondierten darüber mit Amalie, Gaudin befahl °,sie sofort auszuzahlen, Amalie dankte dem Ersten Konsul für seineVerwendung und bat ihn °, Kyrburgs Los unabhängig von dem der an-deren salmischen Häuser zu fixieren. Schieß streute in Paris trotzaller Not Bestcchungsgelder aus, von Pontius zu Pilatus gesandt,Amalie bestürmte Talleyrand und Hortcnse, die Ludwig Bonaparte
^ Ebenda.
- Paris, 14. April 180l. (O. ü,ex. 8. Nr. 185- G.StB.)
° Haugwitz an Lucchefini, Berlin, l. Mai 1801. (Kt., e.) Am 20. Juli 1802schrieb Amalie wieder an den König. (O., e.)
< Wetzlar, 4. Mai 1801. (O. S.K.)
- l2. Messidor X. (30. Juni 1802). (Kt. V 56.
° 11. Messidor X. (29. Juni 1802). (Kt. S.K.).
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