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Geschichte von Arenberg, Salm und Leyen : 1789 - 1815
Entstehung
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70
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70 Einverleibung.

Kanoniere nach Düsseldorf bringen) hierzudiente der kahle, die un-anständigste Beleidigung für Seine Durchlaucht mit sich führende Vor-wand, daß es polizeiwidrig sei, Waffen dieser Art in den Händeneines Privatmannes zu lassen, zur Beschönigung". Alle Reklamationenwaren umsonst. Die gewaltsam vorbehalteneu und entzogenen Beträgeergaben zusammen 20 887 Frank 91 Centimes In einem Tableau ^der Erträgnisse an Kontributionen und Souveränitätsrechten desHerzogs in den drei verlorenen Landen berechnete Graf Beugnot dieErträgnisse auf jährlich 394 453 Frank 42 Centimes, die Ausgabenauf 363 589 Frank 59 Centimes, so daß sich für den Herzog ein Über-schuß von 30 863 Frank 83 Centimes ergab) Beugnot riet, den Herzognur für den Verlust seiner Souveränitätsrechte zu entschädigen, dieer mit 10 474 Frank 41 Centimes bewertete. Am 23. Februar über-gab der bisherige Statthalter Graf Westerholt zu Gysenberg inDülmen Meppen und Dülmen an Baron Bacher, kaiserlichen Kom-missar und Geschäftsträger am Rheinbunde, und entband alle Beamtenund Untertanen vom Eide der Treues

Die alte Herzogin von Urenberg verwandte sich auf das wärmstefür ihren Enkel, den Herzog Prosper Ludwig, bei Napoleon wäh-rend Schmauß Champagny die Unbill schilderte daß Recklinghausenvon Berg besetzt und den herzoglichen Domäneneinuehmern verbotenworden sei, dem Herzoge Geld zukommen zu lassen. Schmauß hobhervor, sein Herzog sei stets uneigennützig gewesen und habe gesucht,seine Untertanen zu schonen, da sein Land auf der Militärroute lag,die Bewohner durch fortgesetzte Verpflegung von Truppen schwer littenund entsetzliche Requisitionen sie herunterbrachten, er habe ihnenjahrelang alle Kontributionen erlassen. Schmauß wollte mit BacherWegen Entschädigung usw. verhandeln, Champagny hatte nichts da-gegenglaubte aber, Bacher sei bereits von Arenberg nach Olden-burg abgereist.

l Bericht von Landschütz an die Regierung, Recklinghausen, 5. Januar 1815.(K. Karton 3. Serie 2. Fasz. 6. A.B.)

° Düsseldorf, 6. Februar 1811. An Champagny.

- M 70. ^..L.

^ Brüssel, 19. Februar 1811. (O. R. 6. L..H) Sie schrieb mit zitternderHand, ganz schräg; ihre Unterschrist ist stets I.a Aurek ä'^.reu6or^.

° Paris, 16. März 1811. (O., e.)

° Paris, 20. März 1811. (Kt., e.)