Druckschrift 
Hundert Jahre J. P. Bachem : Buchdruckerei, Verlagsbuchhandlung, Zeitungsverlag ; [1818 - 1918 ; Köln, 4. Mai 1918]
Entstehung
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Julius Bachem, Dr. jur., Das Zentrum, wie es war, ist und bleibt.

Gewidmet den Zentramsfraktionen des Deutschen Reichstages und derdeutschen Einzellandtage. Geh. M 0.80, gbd. M 1.20.

»,Dr. Julius Bachem kann ohne Ruhmredigkeit von sich sagen, daß er mit der Geschichteder deutschen Zentrumspartei seit deren Anfängen publizistisch und parlamentarisch eng ver-wachsen gewesen ist in seiner Eigenschaft ah leitender Politiker der Kölnischen Volkszeitungseit beinahe 50 Jahren hat er als zunächst Angegriffener alle Veranlassung, seine Meinung frei undoffen auszuspre hen. Er tut es mit vornehmer Ruhe und Sachlichkeit, aber gleichzeitig auch mitüberzeugender Kraft. Er beherrscht die Sache, die er vertritt und für die er seit einem Menschen-alter mit nicht hoch genug anzuerkennender Selbstlosigkeit und Opferwilligkeit gestritten hat

(Essener Volkszeitung.)

Herrn. Cardauns, Prof. Dr., Aus dem Leben eines deutschenRedakteurs. Geh. m 3.00, gbd. m 4.60.

Das hübsche Bich ist in dem Geiste geschrieben, in dem Cardauns die Kölnische Volks-zeitung geleitet hat: kenntnisreich und gescheit, klar und sachlich und bei Offenheit und Ent-schiedenheit doch ruhig, vornehm und diskret." (Dr. Kl. Löffler im Literar. Handweiser.)

Fünfzig Jahre Kölnische Volkszeitung. Mit zwei pnschait-

bildern und acht Abbildungen. M. 1..

Ausgezeichnet geschrieben. Man bleibt gefesselt von der ersten bis zur letzten Seite, magüber rein technische, persönliche oder politische Angelegenheiten berichtet werden."

(Die christliche Welt, Marburg.'

Karl Hoeber, Dr., Der Streit um den Zentrumscharakter.

Geh. M. 1.80, gbd. M 2.40.

Dr. Hoeber legt die Entwicklung der ganzen Streitfrage von ihrem Beginne bis zur neuestenZeit dar, legt ihren Zusammenhang klar und zeigt besonders, welche geistige und politische Mo-mente die Verfechter einer konfessionellen Zentrumspartei benützt haben, um ihre persönlichenAbsichten und Ziele zu verwirklichen. So stellt sich die dankenswerte Schrift als wertvolle Mate-rialien-Sammlung dar für alle diejenigen, welche über den Streit um den Zentrumscharakter unddie damit zusammenhängenden politischen und kulturellen Fragen unterrichten wollen."

(Deutsches Volksblatt.)

Englands Kriegs- und Blutschuld vor dem Richterstuhl der

Geschichte. Tatsachen und Akten. Geh. M 3.20, gbd. M. 4..

Dieses Werk muß man besitzen zum jetzigen und künftigen Zeugnis der unumstößlichenWahrheit gegen die unübersehbaren Machenschaften der Lüge. Die Darstellung ist fesselnd genug,um weiteste Kreise zu gewinnen. Vor allem zeichnet sie sich aus dirch Sachlichkeit, Gründlich-keit, Klarheit und darum Ueberzeugungskraft, so daß sie auf bestmögliche Förderung seitens derPresse, der Träger der Geschichtsforschung und unserer äußeren wie inneren Politik Ansprucherheben darf. (Allgem. Rundschau.)

Der Papst und die römische Frage. In religiös-kirchlicher, ge-

schichtlicher und völkerrechtlicher Beziehung. Geh. M 1.20, gbd. M 1.40.

Diese Schrift verdient deshalb besondere Beachtung, weil sie die Lösung der römischenFrage in bestimmten Umrissen erscheinen lätt, in Umrissen, die nicht bloß innerhalb der Grenzeneiner möglichen Verwirklichung stehen, sondern überdies den Ansichten maßgebender Stellenweit mehr zu entsprechen scheinen als frühere Lösungsvorschläge. In klarer und überzeugenderDarstellung ist diese Schrift geschrieben. Sie ist von hoher Bedeutung für die gegenwärtige Lageder römischen Frage; sie ist geeignet, sie nach einer neuen Richtung hin in Fluß zu bringen."

(Kölnische Volkszeitung.)

Eduard Hüsgen, Dr., Ludwig Windthorst. Sein Leben, sein

Wirken. Neue vermehrte Ausgabe. 7. bis 16. Tsd. Mit 148 Abbil-dungen. Geh. M 4.50, gbd. M 5..

In der Geschichte des deutschen Kulturkampfes nimmt Windthorst unter den großenMännern, die um ihn und mit ihm waren, den ersten Platz ein. Der Verfasser zeigt uns dieeinzelnen Phasen dieses Kampfes auf Leben und Tod und die Haltung und Strategie des Zentrums-führers. Ein großartiges, auch für die Epigonen lehrreiches Bild! Jeder hatholische Politikersollte das Buch studieren. Der Bilderschmuck ist reichhaltig und schön, selbst die Karikaturenmuß man loben. Wir wünschen dem prächtig ausgestatteten Buche die weiteste Verbreitung."

(Dr. M. Hiptraair in der Theol.-prakt. Quartalschrift, Linz.)