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Hundert Jahre J. P. Bachem : Buchdruckerei, Verlagsbuchhandlung, Zeitungsverlag ; [1818 - 1918 ; Köln, 4. Mai 1918]
Entstehung
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notwendig. Die gesetzlichen Bestimmungen nötigten die Kasse imJuni 1898, die bisherige längste Unterstützungsdauer von 52 auf26 Wochen herabzusetzen.

Im Juni 1898 wurde der Beitritt zum Kölner Krankenkassen-verband beschlossen und im April 1904 die freie Arztwahl ein-geführt.

Bei Gelegenheit des 25jährigen Bestehens der Haus- jetztBetriebskrankenkasse stiftete Frau Josef Bachem eine mit sinn-reichen Emblemen und Wappen der Familie und der Buchdruckerkunstvoll bestickte Fahne, die seitdem bei allen feierlichen An-lässen gebraucht wird.

Die Krankenversicherungsnovelle vom 25. Mai 1903 nötigtedie Kasse zur Einführung neuer Satzungen auf Grund desministeriellenNormalstatuts, das am 1. Januar 1904 in Krafttrat. Damit hörte die Kasse eigentlich auf, [eine eigene sozialeSchöpfung zu sein. Dabei wurde der Gesamtbeitrag von 3 'h auf 4v. H. des durchschnittlichen Tagelohns erhöht (zwei Drittel vonden Mitgliedern, ein Drittel von der Firma). Der bisherigen Lohn-klasseneinteilung der Mitglieder wurde eine neunte Lohnklassemit mehr als 25 M. Wochenverdienst, 18 M. Krankengeld, 112, 50 M.Sterbegeld (einschließlich der Zuschußkasse 172,50 M.) hinzugefügt.

Nach den Bestimmungen vom 4. Dezember 1910 besteht derVorstand der Kasse aus 10 Mitgliedern, und in den Hauptversamm-lungen jist die Gruppenwahl nach dem technischen und kauf-männischen Betrieb eingeführt.

Die neueste, am 1. Januar 1914 in Kraft getretene Satzungerweiterte die Versicherungsberechtigung kaufmännischer undBetriebsbeamten bis zu einem Jahresgehalt von 2500 M. und ver-mehrte die Klasseneinteilung der Mitglieder um zwei weitereLohnstufen, nämlich

mit 5 M. Grundlohn (Krankenhilfe M. 23,80, Sterbegeld M. 150);

mit 6 M. Grundlohn (Krankenhilfe M. 28,, Sterbegeld M. 180).

Unter den mancherlei Verbesserungen, die das reichsgesetz-licheNormalstatut mit sich brachte, sei die Verlängerung derUnterstützungsdauer von der 27. bis 39. Woche der Krankheitmit dem halben Krankengeld, die Einführung der Wochenhilfefür die Ehefrauen der Mitglieder und für die weiblichen Mit-glieder die Erweiterung der Wöchnerinnenunterstützung erwähnt.

Die Mitgliederzahl der Hauskrankenkasse stieg von 1873bis 1884 von 49 auf 125, und die Ausgaben belaufen sich in diesem