i4r
verständigt» Menschen Schauder erwecken muß. Den-ke man an Schillers verständige so wahre Worte-
Gefährlich ist's, de» Leu z» wecken,
Verderblich ist des Tigers Zahn,
Jedoch der schrecklichste der SchreckenDas ist der Mensch in seinem Wahn.
Weh' denen, die dem EwizblindenDes Lichtes Himmclsfackel leihn!
Sie strahlt ihm nicht, sie kann nnr zünden,lind «schert Städt' und Länder ein.
Nichts .Heiliges ist mehr, es lösenSich alle Bande frommer Scheu,
Der Gute räumt den Platz dem Bösen»
Und alle Laster walten srep.
Eine andere Parthey glaubt, festhaltend an ih-rem Eigenvorlheil und günstiger Auesicht zur Rück-kehr deS Alten vertrauend, die Spitze bieten zu kön-nen. Sie dürften leicht sich verrechnen; die Kraftliegt nicht in der Klcinzahl und das Band der Ge-wohnheit und des alten Herkommens ist gebrochen;mögen sie sich nicht ihrer engherzigen Beschränktheitopfern.
Die besorgliche Parthey glaubt in ZögerungHeil zu finden. Indeß unsere Zeit ist nicht so ge-fährlich, als man glaubt; man sehnt sich nach Ruhe;man gebe nur der Sache ihr Recht, und bald wer-den wir uns im bessern Geleise behaglich ausruhen.Uebrigens hat eben das Wogen der PartheyenL