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Zeitgegenstände : Kleine Beyträge über Staatsverfassung und Staatsverwaltung
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worden; das führte langt sehr große Nachtheilc mitsich; es mochte sich mit der Zeit niemand mehr, mitgroßen Kosten und durch mühsame Vorbereitung dieAussicht erwerben, mit dem Hunger und der BlSßekämpfen, oder schiefe Wege einschlagen zu müssen.Angemessenere Gehälter waren nöthig; das gebot derNothstand.

Da indeß auch dns andere Extrem, zu großeGehälter, höchst nachtheilig werden könnte, so fragt,s sich: welcher würde der richtige Maßstab seyn?

Die Nachtheilt zu großer Gehälter sind, daß sieleicht zu erhöhtem Luxus führen, in dessen GefolgeHang nach sinnlichem Genuß, Verweichligung, Ab,neigung gegen angestrengte Thätigkeit sich geselle»;der Kaufmann, det es zu mehr als hinlänglichemAuskommen gebracht hat, verschafft sich gern durchHandiungsgehülfen die Bequemlichkeit, selbst nichtmehr arbeiten zu müssen. Es könnte bei) zu hohenGehältern auch hier leicht dahin kommen, sich zuden Geschäften Unterdiencr zu halten, wobei) aber,wie man ans Erfahrung weiß, dem Staate nicht ge,dient ist. Haben wir das ja in ber Franzoscnzeit ge,sehen, in der die Franzosen häufig die fettesten Aemeter bekamen, und die armen Deutschen bey sich maul,eseln ließen; was für einen Erfolg wir davon in Be,Ziehung auf das Staatswohl sahen, daran werdenwir noch lange zu tragen haben. ' Dazu kömmt.