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Muthigen Sprecher vor sich kommen, empfing ihnüber nichts weniger als freundlich. Boden sprachnun von dem Wohl des Staats mit solcher Bieder/> kcit und Warme, und von den öffentlichen Angelegen/Helten und den Finanzen mit solcher Einsicht und Er,fahrung, daß der junge König Zutrauen zu ihm faß,ke, und ihm Pöllnitzcns Plan mit der Acußerungvorlegte: „er sei! nicht Willens, sich für seine Hand,lungcn einschränkende Gesetze vorschreiben zu lassen,noch auf dem sparsamen Fuße seines Vaters zu lc/beu." Boden sähe den Plan durch, machte den KS,nig auf die Fehler desselben aufmerksam, und setztehinzu: „er gestehe ein, daß es unter der vorigen Rc/gicrung zu knapp hergegangen sey, und daß daher hieund da eine Veränderung nochig und nützlich sei).Wenn dazu aber die Fonds angewandt werden sollten,die er hier ausgeworfen sehe, dann müßte der Königentweder seine Unterthancn mit neuen Abgaben bcla,sten, oder seine Armee vermindern." „Nein, nein,„keins von beydcn, fiel ihm der König ins Work,„meine Unterthalien müssen keinen Heller mehr geben,„denn ich weiß zu gut, wie sehr sie schon gedrückt„sind; und was die Armee betrifft, so denke ich sie„vielmehr zu vergrößern. Alles, was ich thun kann,„ist, die großen Kerls abzuschaffen, die-mcinem Va,„ter so viel Geld gekostet haben." Diese wahrhaftkönigliche Antwort rührte den alten Viedermmm tief