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blinden Glauben und vom Aberglauben zum völligenUnglauben, welche Zuckungen zeigten sich hier alsZeichen der Zeit! D e Kirchen, weiche sonst aus Ge-wohnheit und als Frohudienst voll waren, wurdenleer, Gott und Unsterblichkeit wurden Gegenständedes BelachUns und Achselzuckens, und ein Bandder Modalität gab es fast nicht mehr. Aber wohinsind wir damit gekommen? Wir sahen, taß wir um-kehren mußten, wenn nicht Alles, wenn nicht öffcnr,liches und Privatwohl zertrümmern sollten. DieWelt hat eiiigcleult, und bald werden wir die richti,gc Mitte treffen; wir werden in die Kuchen aus Ge,fühl des Bessern, nicht aus Zwang und Gewohnheitzurückkehren, aber sie werden auch werden, was siefür unsere Zeit werden müssen — Gottes heiligeTempel, Tempel für Anbetung im Grist und in derWahrheit, in Einfachheit und Streben nach redlichemThun und Sittenreinheit. Der Sektengeist wird,trotz den Zuckungen, welche wir noch hin und wie-der, bald stärker, bald schwächer wahrnehmen, schwin-den. Wir sind alle Eines Gottes Kinder, alle —Brüder.
Das Jnnungs- und Kastenwesen soll dem wah,NN Gemeinwesen Platz machen, aber mit wie man-cherlep Krämpfen war dieser Uebergang verknüpft.Gemeinsinn war das Z el, und gerade der Gegensatz,Eigensucht und engherziger Eigennutz traten ziemlich