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Zeitgegenstände : Kleine Beyträge über Staatsverfassung und Staatsverwaltung
Entstehung
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rcrcm Gleichgewicht zwischen der genießenden und ar-beitenden Klasse, zwischen gerechten und angemaßtenVefrcvunqcn der höher» und desto härterm Druck undUnterdrückung der sogenannten niedrigen Stande konn,le, durste und mußte die Rede seyn; der Bogen warzu sehr gespannt, als daß er sich noch mehr biegeniiesse; er mußte brechen. Die Herabstimmung desUngeheuern Mißverhältnisses zwischen der befehlendenund gehorchenden Klasse war in Gerechtigkeit, Billig,keit und Menschlichkeit gegründet; eine gänzliche Auf,Hebung, Zertrümmerung der Einen Klasse, die Ver,Mischung aller Stande aber konnte nur bey einemVolke Statt finden, das so leicht von einem äußer,stcn Ende zum andern überspringt." In diesem Sin,ne muß jeder, der auf Verstand Anspruch macht,Frcyheit und Gleichheit achten und lieben, und auchsie beyde werden wir in ihrem ganzen, richtigen Um-fange unsern ehrwürdigen, den Ton gebenden Monar,chcn unsers Zeitalters verdanken.

Der Geist der Zeit will ferner Frcyheit der Ge,werbe und des Handels, verhältnißmäßige Gleichheitder Staatslastcn, Gleichheit der Stände in Bewcr,bung um öffentliche Aetnter nach den Fähigkeiten zudenselben, eine Gleichheit der verschiedenen ReligionS,partheyen: aber welche krampfhafte Erscheinungen er,blickten wir hier als Zeichen dieses Zeitgeistes? Westche Anmaßungen hier und dort, welche Umgrisse,